Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer und die stellvertretende Wirtschaftsministerin Georgiens, Ketavan Bochorishvili.

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer und die stellvertretende Wirtschaftsministerin Georgiens, Ketavan Bochorishvili

© BMWi/Susanne Eriksson

Deutschland und Georgien arbeiten künftig bei der Fortbildung von Managern eng zusammen: Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer und die stellvertretende Wirtschaftsministerin Georgiens, Ketavan Bochorishvili, unterzeichneten am 16. Juni in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung.

Das Managerfortbildungsprogramm des BMWi wird damit künftig mit 17 Partnerländern aus Asien, Osteuropa, Nordafrika und Lateinamerika durchgeführt. Es richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im Rahmen der vierwöchigen Managerfortbildung in Deutschland absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fachseminare und Unternehmensbesuche. Ziel ist es, neue Geschäftskontakte und Kooperationen mit deutschen Firmen zu erleichtern. Seit dem Start im Jahr 1998 haben bereits mehr als 10.000 Führungskräfte an dem Programm teilgenommen.

Staatssekretär Beckmeyer: "Hoch qualifizierte Fachkräfte, die mit modernen Managementmethoden vertraut sind, können einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Georgiens leisten. Mit der Aufnahme in das Programm wollen wir das Land bei der Annäherung an die EU unterstützen. Darüber hinaus stärken wir die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen", so Beckmeyer.

Deutschland ist Georgiens sechstgrößter Handelspartner. Das bilaterale Handelsvolumen lag in 2015 bei rund 454 Millionen Euro. Wichtigste Exportgüter Georgiens nach Deutschland sind Nahrungsmittel, Textilien, Erdöl sowie Nichteisenmetalle. Deutschland führt v.a. Kfz und KfZ-Teile, Maschinen, chemische Erzeugnisse sowie Nahrungsmittel, Elektronik und Elektrotechnik aus.