Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

© BMWi/Susanne Eriksson

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Branche der Offshore-Windenergie im Rahmen eines dreijährigen Projektes. Bei der Auftaktveranstaltung im BMWi begrüßte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Uwe Beckmeyer, am Dienstag (26.4.2016) Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Verbänden.

Das Vorhaben, das eine Laufzeit von Februar 2016 bis Dezember 2018 hat, wird von der Stiftung Offshore-Windenergie koordiniert. Es schließt an zwei frühere Vernetzungsprojekte an. In dem eigens eingerichteten Arbeitskreis "Vernetzung" diskutieren Akteure beider Branchen in sechs Fachgruppen über Perspektiven der Wertschöpfung durch die Offshore-Windenergie in Deutschland.

Staatssekretär Beckmeyer: "Ich freue mich, dass damit die Vernetzung beider Branchen fortgesetzt werden kann. Seit 2011 hat das BMWi im Rahmen des Forschungsprogramms 'Maritime Technologien der nächsten Generation' 45 Projekte mit mehr als 18 Millionen Euro unterstützt. Die Zusammenarbeit im Arbeitskreis Vernetzung hat hier wichtige Anstöße gegeben. Damit die Energiewende gelingt, brauchen wir die maritime Wirtschaft und ihre Technologien."

In der neuen Förderperiode liegt der Fokus auf Betrieb und Wartung von Offshore-Windenergieanlagen. Dazu gehören effiziente Logistikketten und der Einsatz maritimer Technologien für den Offshore-Ausbau. So können mithilfe innovative Technologien Kranoperationen auf See schneller und präziser durchgeführt werden; neuartige Prognose-Tools können geeignete Zeitfenster liefern, in denen günstige Wetterbedingungen herrschen. In den ersten beiden Vernetzungsprojekten seit September 2010 lag der Schwerpunkt auf der Planung und Errichtung von Offshore-Windparks.