Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke (Mitte) bei der Pilottour "Flüchtlinge zeigen ihr Berlin". Bild vergrößern

Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke (Mitte) bei der Pilottour "Flüchtlinge zeigen ihr Berlin"

© Markus Winkler/querstadtein

Geflüchteten Menschen zeigen ihre Perspektive auf die deutsche Hauptstadt - und erhalten eine Möglichkeit zur Teilhabe und zum Knüpfen von Kontakten. Das ist das Konzept der neuen Stadtführung "Geflüchtete zeigen ihr Berlin" des Berliner Sozialunternehmens Stadtsichten e.V./querstadtein. Die Pilottour am 20. April begleitete die Mittelstandsbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke und wünschte dem Team von querstadtein viel Erfolg und große Resonanz für das Projekt. Ihre Teilnahme an der Stadtführung hatte Gleicke bereits Anfang Februar bei der Vorstellung einer BMWi-Studie zu Sozialunternehmen zugesagt.

Den Geflüchteten Schutz zu bieten, sei an erster Stelle ein christliches Gebot, unterstrich Gleicke. Sie begrüße es, dass die Wirtschaft die Chance nutze, qualifizierte Flüchtlinge mit Bleibeperspektive als Fachkräfte einzustellen. Die Bundesregierung unterstützt die Wirtschaft bei der Integration von Flüchtlingen durch 130 Willkommenslotsen. Die ersten Lotsen begrüßte Staatsekretärin Gleicke zuvor in Berlin.

Um angehende Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmen praxisgerecht zu unterstützen, hat das Bundeswirtschaftsministerium den Praxisleitfaden Soziales Unternehmertum entwickeln lassen, der als Printversion und digital auf der Website des BMWi zum Download bereitsteht.