Ausgangspunkt für die Reform des Vergaberechts sind drei neue EU-Vergaberichtlinien. Sie treffen europaweit einheitliche Vorgaben für den gesamten Beschaffungsprozess ("single-rule-book"). Betroffen sind Vergabeverfahren mit hohen Auftragswerten (Vergaben oberhalb der sogenannten EU-Schwellenwerte).

Die neuen Richtlinien sind seit April 2016 in deutsches Recht umgesetzt worden.

Mit der Reform sind die Regeln zur Vergabe öffentlicher Aufträge einfacher, flexibler und anwenderfreundlicher gestaltet worden. Gleichzeitig ist die öffentliche Auftragsvergabe sozialer, ökologischer und innovativer (strategische Beschaffung) geworden.