Die Förderung der Eigenstromerzeugung wird angepasst. Ziel ist eine gerechtere Verteilung der Kostenlast. Für selbst verbrauchten KWK-Strom wird deshalb künftig grundsätzlich keine Förderung gewährt. Ausgenommen sind Bereiche, in denen nachweislich ein Förderbedarf besteht (insbesondere kleinere Anlagen < 100 kW wegen der höheren Investitionskosten).

Anlagen, die überwiegend der Eigenstromversorgung dienen, haben ein anderes Geschäftsmodell als KWK-Anlagen für die öffentliche Versorgung (die auf den Strommarkt ausgerichtet sind und deshalb besonders von niedrigen Börsenstrompreisen betroffen sind).

Auch profitieren "klassische" Eigenstromanlagen bereits von der Möglichkeit zu Einsparungen bei der EEG-Umlage und bei den Netzentgelten, so dass diese Anlagen auch ohne Förderung wirtschaftlich sind. Weiterhin werden künftig sogenannte Energiedienstleister (Contractoren), die Objekte beispielsweise in der Wohnungswirtschaft ("Quartierslösungen") oder in Gewerbeparks mit Strom und Wärme versorgen, gezielt unterstützt.

Die hier liegenden Effizienzpotenziale werden somit angehoben. Diese Energiedienstleister (Contractoren) sind keine Eigenversorger und werden damit gefördert.