Die Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen fixen Zuschlag für jede eingespeiste Kilowattstunde KWK-Strom. Das KWKG finanziert sich über eine Umlage auf den Strompreis. Die Kosten werden somit von den Verbrauchern getragen. Um für eine faire Verteilung der Kosten zu sorgen, wird dabei die Wirtschaft unter Beachtung ihrer Wettbewerbsfähigkeit in die Finanzierung der Umlage einbezogen. Die Privilegierung der stromkostenintensiven Industrie von der KWKG-Umlage wurde an die Besondere Ausgleichsregelung im EEG 2017 angepasst: Wer einen Begrenzungsbescheid auf der Grundlage des EEG hat, wird dann auch nach dem KWKG entlastet.

Im Gesamtpaket stellen wir sicher, dass die Förderung in einem angemessenen Verhältnis zu den Gesamtkosten und der Belastung für die Verbraucher steht.

Die Umlage ist - im Unterschied zum EEG - auf einen maximalen Betrag gedeckelt. Das maximale Fördervolumen der KWKG-Umlage beträgt nunmehr 1,5 Milliarden. Euro pro Jahr. Die Kosten der Umlage betragen 2017 rund 0,438 ct/kWh. Für durchschnittliche Endkunden sind das rund 15 Euro pro Jahr.