Die alte Gesetzeslage forderte: Unternehmen, die Erdgas- und Erdölvorkommen erkunden und Erdgas- oder Erdöl gewinnen wollten, benötigten hierfür unter anderem eine sogenannte Betriebsplangenehmigung.

Das hat sich durch die aktuellen Rechtsänderungen nicht geändert: Diese Genehmigungen werden nur dann erteilt, wenn alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind und der Genehmigung keine öffentlichen Interessen entgegenstehen. Zudem ist in der Regel eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese kann nur erteilt werden, wenn bei der Anwendung von Fördertechnologien keine schädlichen Gewässerveränderungen zu erwarten sind.

Nach altem Recht war eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Einsatz von Fracking bei der Erdöl- und Erdgasförderung nur dann erforderlich, wenn täglich mehr als 500.000 m³ Erdgas bzw. mehr als 500 Tonnen Erdöl gefördert wurden.

Daneben gab es keine speziellen Regelungen für die Anwendung der Fracking-Technologie.