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Dossier - Tourismuspolitik

Tourismus

Einleitung

Der Tourismus ist weltweit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der zu Wachstum und Beschäftigung beiträgt. Im Jahr 2016 haben weltweit mehr als eine Milliarde Menschen eine touristische Reise ins Ausland gemacht. Damit ist die Zahl der Auslandstouristen seit 1950 um das Vierzigfache gestiegen.

Von den weltweit ca. 1,23 Milliarden internationalen Touristen im Jahr 2016 (Zuwachs von 4,6 Prozent zum Vorjahr) reisten etwas mehr als die Hälfte, rund 619 Millionen Menschen, nach Europa. Bis zum Jahr 2030 - so schätzt die Welttourismusorganisation (UNWTO) - dürfte die Zahl der Touristen, die Auslandsreisen machen, weltweit auf 1,8 Milliarden ansteigen. Wie international üblich, bezieht sich der Begriff „Tourismus“ sowohl auf Urlaubs- als auch auf Geschäftsreisen.

Bedeutsam für Wachstum und Beschäftigung in Deutschland

Auch und gerade in Deutschland gehört die Tourismusbranche zu den ökonomischen Schwergewichten und größten Arbeitgebern. Mehr als 287 Milliarden Euro haben in- und ausländische Touristen im Jahr 2015 für Güter und Dienstleistungen in Deutschland ausgegeben. Im Vergleich zu 2012 ist die Bruttowertschöpfung dabei um etwa 8,5 Prozent auf über 105 Milliarden Euro gewachsen. Mit positiven Auswirkungen für den deutschen Arbeitsmarkt: Im Jahr 2015 bot die Branche fast 3 Millionen Menschen einen Arbeitsplatz. Die positiven Impulse des Tourismus strahlen auch in andere Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk oder Landwirtschaft aus. Berücksichtigt man Vorleistungen wie Dienstleistungen am Flughafen, Lieferungen von Bäckern an Gaststätten oder Renovierungsarbeiten durch Handwerker im Hotel, kommen weitere 76 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und 1,25 Millionen Beschäftigte hinzu, die indirekt aus dem Tourismus resultieren. Mehr dazu finden Sie hier.

Deutschlandtourismus liegt im Trend

Der Deutschlandtourismus unterliegt ebenfalls einem anhaltend positiven Trend, der sich in 2016 fortsetzt. Das Jahr 2016 übertraf mit 447,3 Millionen Übernachtungen das Vorjahr um 3 Prozent und war das siebte Rekordjahr in Folge. Die Übernachtungen ausländischer Gäste legten um 1 Prozent auf 80,8 Millionen zu. Unter den eigenen Bürgern ist Urlaub in Deutschland ebenfalls sehr beliebt: Die Zahl ihrer Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen stieg im Jahr 2016 um 3 Prozent auf 366,5 Millionen. Umfragen zufolge ist Deutschland mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent der Reisen das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Tourismus in und nach Deutschland und zu Aktivitäten und Maßnahmen der Bundesregierung mit tourismuspolitischer Relevanz in der 18. Legislaturperiode finden Sie im Tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung, der am 17. Mai 2017 vom Bundeskabinett beschlossen wurde.

Tourismus ist mittelständisch geprägt

Die deutsche Tourismuswirtschaft ist vor allem mittelständisch geprägt: In Deutschland sind nach Branchenangaben über 2.500 Reiseveranstalter, ca. 4. 000 Busunternehmen und knapp 10.000 Reisebüros tätig. Darüber hinaus gibt es mehr als 221.000 Unternehmen im Gastgewerbe, darunter rund 44.120 Beherbergungsunternehmen und 163.400 gastronomische Unternehmen.

Vier Zahlen zum Tourismus

619
Symbolicon für Flugzeug

Millionen Menschen
reisten 2016 nach Europa

2,9
Symbolicon für Menschen

Millionen Menschen
sind in Deutschland in der Tourismuswirtschaft beschäftigt (2015)

447,3
Symbolicon für Hotel

Millionen Übernachtungen
in Hotels und Herbergen gab es in Deutschland 2016

18,1
Symbolicon für Bett

Prozent der Übernachtungen
in Deutschland entfallen auf Touristen aus dem Ausland – der Rest auf Inländer

Ziele und Akteure

Gute Rahmenbedingungen für Tourismus schaffen

Aufgabe und Ziel der Tourismuspolitik auf Bundesebene ist es, die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung des Tourismus in Deutschland zu gestalten. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die Tourismuspolitik federführend zuständig.

Der Tourismus ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, insbesondere mit Blick auf Arbeits- und Ausbildungsplätze, aber auch für die Attraktivität des ländlichen Raums. Da Tourismus neben dem Gastgewerbe auch zahlreiche andere Wirtschaftsbereiche wie z. B. den Einzelhandel sowie die gesamte Kette örtlicher Versorgungsstrukturen beleben kann, und angesichts der vergleichsweise kleinteiligen Struktur der Branche, wird der Tourismus staatlich gefördert. Für die Entwicklung des Tourismus vor Ort sind die Länder verantwortlich.

Wegen zahlreicher Aspekte von bundesweiter Bedeutung wurde Ende 2005 das Amt der/des Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus geschaffen. Die Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, ist Mittlerin zwischen der Politik und den zahlreichen Akteuren im Tourismusbereich. Sie ist Ansprechpartnerin für die Tourismuswirtschaft und ihre Verbände und vertritt die tourismuspolitischen Anliegen der Bundesregierung im parlamentarischen Raum, z. B. im Ausschuss für Tourismus des Deutschen Bundestages.

Der Beirat für Fragen des Tourismus beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie berät die Bundeswirtschaftsministerin und die Bundestourismusbeauftragte zu Fragen der Tourismuspolitik.

Tourismus ist ein Querschnittsthema, das viele verschiedene Bereiche betrifft. Dazu gehören die Umsetzung der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie, die gewerbesteuerliche Behandlung des Reisevorleistungseinkaufs oder Visa-Fragen. Weitere wichtige Themen sind hier Mindestlohn sowie die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen oder die Digitalisierung einschließlich der Sharing Economy. Zu allen Themen steht das Bundeswirtschaftsministerium im offenen und kontinuierlichen Dialog mit den jeweiligen Verbänden, die die verschiedenen Facetten der deutschen Tourismuswirtschaft repräsentieren.

Um die Tourismusförderung des Bundes institutionell weiter zu stärken, wird das Bundeswirtschaftsministerium eigens ein „Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes“ einrichten. Das Kompetenzzentrum soll vor allem die operative Umsetzung der tourismuspolitischen Ziele der Bundesregierung unterstützen. Wichtiger Bestandteil wird das Sondermodul „Tourismus 2030“ sein, bei dem gemeinsam mit relevanten Anspruchsgruppen langfristige Szenarien und Perspektiven für den Tourismus in Deutschland erarbeitet werden sollen.

Vermarktung des Reiselands Deutschland

Wichtig für eine weitere erfolgreiche Entwicklung des Tourismus in Deutschland ist auch die Vermarktung Deutschlands als Reiseland im Ausland. Dies ist Kerngeschäft der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT) mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert die DZT aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit derzeit rund 30 Millionen Euro im Jahr. Unterstützt wird die DZT außerdem von ihren aktuell 73 Mitgliedern und 14 Förderern, zu denen touristische Unternehmen und Marketingorganisationen sowie wichtige Verbände der Branche gehören.

Ziel ist es, dass noch mehr ausländische Gäste nach Deutschland reisen und der volkswirtschaftliche Beitrag des Tourismus zu Einkommen und Beschäftigung in Deutschland weiter wächst. Dafür unterhält die DZT Ländervertretungen auf der ganzen Welt, die v. a. mit lokalen Reiseunternehmen und Medien arbeiten, um Deutschland als Reiseland zu vermarkten. Durch fundierte Marktanalysen und Studien erkennt die DZT frühzeitig aktuelle Trends und kann ihre Marketingstrategien zielgenau auf die Bedürfnisse der ausländischen Urlauberinnen und Urlauber, aber auch Geschäftsreisende, ausrichten. Die DZT kooperiert eng mit vielen Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft, um das Reiseland Deutschland in der Welt optimal zu positionieren.

Die DZT präsentiert das Reiseland Deutschland in der internationalen Fachwelt durch vielfältige Veranstaltungen, Kampagnen und sonstige Angebote. Dazu gehören internationale Touristikmessen, Workshops und Medienveranstaltungen, die eine wichtige Werbeplattform sind. Interessierte Reisende und Organisationen können sich auf der Website der DZT, durch spezielle Apps und in sozialen Netzwerken in mehreren Sprachen über Reiseziele, Programme und touristische Events in Deutschland informieren.

Im Jahr 2016 stellte die DZT das Thema "Faszination Natururlaub in Deutschland" in den Mittelpunkt. Ein weiteres Thema ist das 800-jährige Jubiläum des Dresdner Kreuzchores. Mit Blick auf das Lutherjahr 2017 werden die Stätten der Reformation und die Lebensstationen Martin Luthers bereits seit einiger Zeit intensiv beworben.

Infografiken

Brigitte Zypries und Iris Gleicke auf der ITB 2017

Schwerpunkte der Tourismuspolitik

Touristische Vielfalt, soziale Verantwortung

Das Reiseland Deutschland bietet für jeden etwas: kulturellen Reichtum, Erholung in ländlicher Natur, vielfältige Angebote für Alle. Deshalb ist Tourismus ein Schlüsselsektor für inklusives Wachstum: Er ermöglicht Beschäftigung und Einkommen für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Qualifikation in allen Teilen Deutschlands.

Die Bundesregierung verfolgt eine Politik des inklusiven Wachstums, bei der die Teilhabe aller an Wertschöpfung und Wohlstand Leitidee ist. In der Tourismuspolitik verfolgt sie daher auch struktur- und sozialpolitische Ziele. Ein Schwerpunkt in der 18. Legislaturperiode war die Stärkung des ländlichen Raums durch bessere Verzahnung von Kultur und Reiseangeboten zur Steigerung der touristischen Attraktivität oft strukturschwacher, aber kulturreicher ländlicher Räume. Außerdem engagiert sich die Bundesregierung für das Thema Barrierefreiheit im Tourismus und unterstützt den Aufbau eines bundeseinheitlichen Zertifizierungssystems.

In Deutschland haben sich die Übernachtungszahlen in der 18. Legislaturperiode zwar durchgängig positiv entwickelt. Aber gleichzeitig steht der Tourismus vor vielfältigen Chancen und Herausforderungen – hierzu zählen die Themen Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung ebenso wie das Finden und Binden von Fachkräften. Diese und weitere Schwerpunktthemen begleitet das BMWi in seiner Tourismuspolitik.

Klicken Sie sich durch die verschiedenen Schwerpunkte der Tourismuspolitik des BMWi:

Schwerpunkte der Tourismuspolitik

Internationale Zusammenarbeit

Austausch über Grenzen hinweg

Das Bundeswirtschaftsministerium vertritt Deutschland in europäischen und internationalen Fragen des Tourismus, wie z. B. in der Europäischen Union, der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen, der OECD und in bilateralen Kontakten zu anderen Staaten.

Dabei werden Best Practices zur Tourismuspolitik ausgetauscht sowie Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung entwickelt. Die internationale Zusammenarbeit beim Thema Tourismus und Sicherheit spielt aktuell eine wichtige Rolle.

Der Lissabon-Vertrag von 2009 (Art. 195) berechtigt die Europäische Union (EU), die Tourismuspolitik der EU-Mitgliedstaaten zu ergänzen.
In den Jahren 2017 und 2018 will sich EU-Kommissarin Bienkowska in der Tourismuspolitik auf folgende Schwerpunkte konzentrieren:

  • Verbesserung des Geschäftsumfelds (u. a. rechtliche Rahmenbedingungen, Bürokratieabbau) und erleichterter Zugang zu Kapital (z. B. Kredite/ Bürgschaften, aber auch Anziehung ausländischer Investitionen);
  • Digitalisierung im Tourismus (z. B. Virtual Tourism Observatory (VTO) - ein Informationsportal);
  • Verbesserung der Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten (Aus- und Fortbildung/ Fachkräftesicherung) sowie Mobilität der Beschäftigten;
  • Förderung Europas als Tourismusdestination, vor allem durch transregionale Produkte (im Blick als Quellmarkt steht besonders China, mit dem die EU für 2018 ein Tourismusjahr vorbereitet).

Mehr zur europäischen Tourismuspolitik erfahren Sie hier.

OECD: Internationaler Austausch

Das BMWi vertritt Deutschland im Tourismusausschuss der OECD. Hier werden Informationen und Meinungen zu aktuellen Tourismusfragen sowie Best-Practice-Beispiele der Tourismuspolitik der OECD-Mitgliedstaaten ausgetauscht. Alle tourismusrelevanten Themen und Untersuchungen anderer Bereiche der OECD werden dabei in die Diskussion einbezogen, so z. B. Klimawandel, Green Growth, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur, Liberalisierung, Digitalisierung/ Sharing Economy, Sicherheit im Reiseverkehr, Infrastruktur u. a. Davon profitiert auch die Tourismuspolitik der Bundesregierung. Mehr erfahren.

Die Welttourismusorganisation UNWTO

Die Welttourismusorganisation - United Nations World Tourism Organisation - UNWTO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Grundsätzliche Aufgabe der UNWTO ist die "Förderung und Entwicklung des Tourismus als Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu internationalem Verständnis, Frieden, Wohlstand und Respekt für Freiheit und Menschenrechte für alle ohne Unterschiede nach Rasse, Geschlecht, Sprachen und Religion." Die UNWTO unterstützt dabei im Besonderen die Interessen der Entwicklungsländer. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf den Vorbereitungen für das „International Year of Sustainable Tourism for Development“, das die Vereinten Nationen für 2017 ausgerufen haben. Mehr erfahren.

T20: Treffen der Tourismusminister

Die T20 sind die Tourismusminister der bedeutendsten Industrie- und Schwellenländer (G20). Ziel dieses von der UNWTO initiierten Forums ist es, das Potenzial des Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung in den G20-Staaten herauszustellen und sich für eine tourismusfreundliche Wirtschaftspolitik einzusetzen. Beim T20-Treffen in der Türkei 2015 stand das Thema "Tourismus, Kleine und Mittelständische Unternehmen und Beschäftigung" im Mittelpunkt. In der Gemeinsamen Abschlusserklärung (englisch, PDF: 289 KB) vereinbarten die Minister eine weitere intensive Zusammenarbeit. Das T20-Treffen im Jahr 2016 in China stand unter dem Thema „Nachhaltiger Tourismus als Instrument für Inklusion und Entwicklung“.

Chinesische Touristen in Deutschland

Mit einer Bevölkerung von 1,3 Mrd. Menschen, dem Erstarken einer neuen Mittelschicht und der fortschreitenden Urbanisierung ist China einer der stärksten Potenzialmärkte für den Tourismus weltweit. Knapp ein Fünftel der chinesischen Auslandsreisenden führt nach Europa. Hier ist Deutschland mit einem Marktanteil von 16 Prozent das beliebteste Reiseziel, vor Frankreich und der Schweiz (jeweils zwölf Prozent). Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Übernachtungen chinesischer Gäste auf 2,54 Mio. – ein Plus von 24,9 Prozent gegenüber 2014. Damit ist China mit großem Abstand das wichtigste asiatische Herkunftsland für den deutschen Incoming-Tourismus. Über eine Besonderheit chinesischer Gruppenreisen nach Deutschland erfahren Sie hier mehr.

Pressemitteilungen

  • 06.07.2017 - Pressemitteilung - Tourismuspolitik

    Pressemitteilung: Kulturtourismus als Schlüssel zur Stärkung ländlicher Räume – BMWi zieht Zwischenbilanz

    Öffnet Einzelsicht
  • 21.06.2017 - Gemeinsame Pressemitteilung - Tourismuswirtschaft

    Pressemitteilung: Tourismus sorgt für fast 3 Millionen Arbeitsplätze und trägt über 100 Milliarden Euro zur Wertschöpfung in Deutschland bei

    Öffnet Einzelsicht
  • 02.06.2017 - Pressemitteilung - Tourismuspolitik

    Pressemitteilung: Bundeswirtschaftsministerium schreibt Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes aus

    Öffnet Einzelsicht

Weiterführende Informationen

Urlauber und Strandkörbe am Strand zum Thema Tourismus; Quelle: mauritius images / imageBROKER / Hans Blossey

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