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Dossier - Mittelstandsfinanzierung

Gründungen, Wachstum und Innovationen finanzieren

Einleitung

Ohne Geld bleibt eine Idee oft nur eine Idee. Für innovative Geschäftsideen brauchen Unternehmen eine solide Finanzierung. Diese wird durch das umfassende Finanzierungsangebot von Kreditinstituten und privaten Kapitalgebern weitgehend sichergestellt. Vielfältige Förderprogramme des Bundes ergänzen das Finanzierungsangebot für Gründungen und Vorhaben mittelständischer Unternehmen.

Damit der deutsche Mittelstand auch in Zukunft die Triebfeder einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland bleibt, brauchen wir neben den etablierten auch mehr junge Unternehmen, die durch Innovationen und Investitionen neue Märkte erschließen und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Der Zugang zu geeigneter Finanzierung ist hierfür eine maßgebliche Voraussetzung.

Mit einem vielfältigen Finanzierungsförderangebot unterstützt die Bundesregierung daher kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, Gründungsinteressierte und innovative Start-ups, damit sie neue Projekte, Produkte, sowie Prozesse und Dienstleistungen realisieren können. Insbesondere wurden eine Reihe von Förderinstrumenten zur Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (PDF: 90 KB) aufgesetzt.

Diese Programme stellen zinsgünstige Kredite, Beteiligungskapital oder Zuschüsse für Gründungsvorhaben oder Wachstumsinvestitionen bereit. Damit wollen wir Unternehmensgründerinnen und -gründer in allen Phasen unterstützen – von Ausgründungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis hin zur Unterstützung von Expansion und Wachstum junger Unternehmen im Markt.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor speziell für Start-ups und junge Technologieunternehmen ist ein ausreichender Zugang zu Wagniskapital. Mit dem "Eckpunktepapier Wagniskapital" (PDF: 99 KB) vom September 2015 hat die Bundesregierung ihr Ziel bekräftigt, Deutschland als Investitionsstandort für Wagniskapital international wettbewerbsfähig zu machen. Die hierzu eingesetzten Instrumente verfolgen eine doppelte Förderstrategie: Dringend benötigtes Kapital wird aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt und so gleichzeitig privates Kapital mobilisiert.

Förderberatung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Die Finanzierungsexperten des BMWi informieren über Fördermöglichkeiten für Existenzgründer, für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Angehörige der freien Berufe und

  • geben Hinweise und Tipps, welche Förderprogramme für Ihr Vorhaben zur Verfügung stehen,
  • beraten und unterstützen zu Fragen der Vorbereitung auf das Bankengespräch,
  • helfen bei Finanzierungsproblemen und
  • vermitteln Hintergrundwissen zu Fragen der Finanzierungsmöglichkeiten (Eigen- und Fremdkapitalbeschaffung, Bonitätsaspekte und Sicherheitenstellung, Liquiditätsunterstützung, Haftungsfreistellungen usw.).

So erreichen Sie die Experten der BMWi-Förderberatung:

montags - donnerstags von 09:00 bis 16:00 Uhr und
freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr
telefonisch unter 030 - 18 615 8000
oder per eMail: foerderberatung@bmwi.bund.de.

Online können Sie sich über das vielfältige Förderangebot auf der Förderdatenbank des BMWi (www.foerderdatenbank.de) informieren.

Zahlen und Fakten zur Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung

200
Symbolicon für Eurostapel

Millionen Euro Wagniskapital
wurden seit Mai 2013 durch das INVEST-Programm mobilisiert

60
Symbolicon für Besprechung

Prozent mehr Gründungsvorhaben
wurden seit Einführung der neuen Förderrichtlinien im Jahr 2014 beim EXIST-Programm bewilligt

>400
Symbolicon für Bürogebäude

Unternehmen
wurden bereits mit dem High-Tech Gründerfonds finanziert

>2.000
Symbolicon für Tortendiagramm

Beteiligungen des Mikromezzaninfonds
haben kleinen sowie neugegründeten Unternehmen neue Finanzierungsoptionen eröffnet

Gründungen und Start-ups

Von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen

Damit aus guten, zukunftsträchtigen Geschäftsideen erfolgreiche Unternehmen werden, brauchen Gründerinnen und Gründer ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten. Die Bundesregierung bietet ein breites Förderangebot:

ERP-Gründerkredite und ERP-Kapital für Gründung

Die Programme ERP-Gründerkredit und dem ERP-Kapital für Gründung bieten ein maßgeschneidertes Instrumentarium an Fremdkapital, das Start-ups und jungen Unternehmen Finanzierungshilfen für Gründung, erstes Wachstum und die Unternehmensnachfolge leistet.

Mit dem ERP-Gründerkredit fördert das BMWi aus dem ERP-Sondervermögen gewerbliche und freiberufliche Existenzgründungen, Start-ups und junge Unternehmen bis drei bzw. fünf Jahre nach deren Geschäftsaufnahme mit zinsgünstigen Darlehen. Der ERP-Gründerkredit besteht aus zwei Programmteilen. Mit dem "ERP-Gründerkredit - StartGeld" werden kleinvolumige Existenzgründungen mit einem Fremdfinanzierungsbedarf von maximal 100.000 Euro gefördert. Der "ERP-Gründerkredit - Universell" richtet sich mit einem Kredithöchstbetrag von 25 Millionen Euro an größere Gründungsvorhaben. Mehr erfahren.

Mit dem Förderprogramm "ERP-Kapital für Gründung" bietet das BMWi aus dem ERP-Sondervermögen Existenzgründungen, Start-ups und jungen Unternehmen bis drei Jahre nach deren Geschäftsaufnahme eigenkapitalähnliche Mittel in Form langfristiger Nachrangdarlehen an. Mehr erfahren.

Bürgschaften

Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel auf die Finanzierung über Bankkredite angewiesen. Die Banken verlangen im Gegenzug bankübliche Sicherheiten, über die mittelständische Unternehmen oftmals nicht ausreichend verfügen. Hier stellen Bürgschaften des Bundes, der Länder und der von Bund und Ländern unterstützten Bürgschaftsbanken eine wirksame Hilfe dar, um bei einem ansonsten tragfähigen Vorhaben einem Mangel an Sicherheiten abzuhelfen. Mehr erfahren.

Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)

Eine der wichtigsten Quellen für neue Technologien, innovative Produkte und Dienstleistungen sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das EXIST-Programm bietet daher vielfältige Hilfen für Gründerinnen und Gründer in enger Kooperation mit Hochschulen.

Die Bundesregierung fördert seit 1998 mit dem Programm "EXIST" Maßnahmen zur Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit und zur Stärkung des Unternehmergeistes an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, Studierende, Absolventen und Wissenschaftler für Gründungen zu sensibilisieren, zu motivieren und zu qualifizieren sowie eine erste Finanzierung für die Seed- oder Gründungsphase bereitzustellen.

Die Zuschussförderung aus dem EXIST-Programm ist Bestandteil der "Hightech-Strategie" des BMWi und besteht aus den drei Programmsäulen "EXIST-Gründungskultur", "EXIST-Forschungstransfer" und "EXIST-Gründerstipendium". Mit dem EXIST Start-up Germany wurde das Programm auch für Interessenten aus dem Ausland geöffnet. In 2016 konnten die ersten EXIST-Teilnehmer aus Israel begrüßt werden. Mehr erfahren auf www.exist.de.

INVEST – Zuschuss für Wagniskapital

Mit INVEST - Zuschuss für Wagniskapital werden junge innovative Unternehmen bei ihrer Suche nach einem Kapitalgeber unterstützt. Business Angels erhalten 20% ihrer Investition steuerfrei erstattet, wenn sie sich mit mindestens 10.000 Euro an Start-ups beteiligen. Dadurch verringert sich ihr Risiko, wenn sie in mutige Ideen investieren. Für innovative Unternehmen verbessert INVEST die Chancen, einen privaten Investor zu finden. So profitieren alle von der staatlichen Förderung.

Der Zuschuss beträgt 20% der Investitionssumme. Der Investor muss dem Unternehmen mindestens 10.000 Euro zur Verfügung stellen. Ist die Zahlung an die Erreichung von Meilensteinen durch das Unternehmen geknüpft, muss jede einzelne Zahlung des Investors mindestens 10.000 Euro betragen. Jeder Investor kann pro Kalenderjahr Zuschüsse für Beteiligungen in Höhe von bis zu 250.000 Euro erhalten. Das INVEST-Programm wird in 2016 massiv ausgebaut. Mehr erfahren.

High-Tech Gründerfonds

Mit dem High-Tech Gründerfonds unterstützen wir kapitalintensive Technologiegründungen. Innovative und technologieorientierte Gründungen sind in der Regel sehr komplex und kapitalintensiv. Außerdem gehen sie mit besonders hohen Markt-, Management- und technischen Risiken einher. Junge Technologieunternehmen und Start-ups haben daher häufig Finanzierungsschwierigkeiten, Mit dem High-Tech Gründerfonds wurde deshalb 2005 ein Instrument geschaffen, das Risikokapital in neu gegründete deutsche Technologieunternehmen investiert und somit einen Beitrag zur Schließung der in diesem Frühphasensegment bestehenden Finanzierungslücke leistet. Mehr erfahren.

Daneben stehen für die Innovations-, Wachstums und Wagniskapitalfinanzierung weitere Instrumente wie der ERP/EIF-Dachfonds, der European Angels Fonds, der neu gestartete coparion-Fonds, der ERP/EIF-Mezzanin-Dachfonds für Deutschland, die ERP/EIF-Wachstumsfazilität und die ERP-VC-Fondsinvestments zur Verfügung. Diese Instrumente werden unter dem Kapitel „Innovationen finanzieren“ dargestellt.

Mikromezzaninfonds-Deutschland

Der Mikromezzaninfonds-Deutschland zielt auf die Stärkung der Eigenkapitalbasis ab und eröffnet kleinen und neu gegründeten Unternehmen auf diese Weise neue Finanzierungswege.

Zu geringes Eigenkapital ist für sehr kleine Unternehmen und Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer oft ein Hindernis beim Zugang zu Kreditfinanzierungen. Um solchen Unternehmen bessere Finanzierungschancen zu eröffnen und ihre Risikotragfähigkeit zu erhöhen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 2013 den Mikromezzaninfonds-Deutschland aufgelegt, der Ende 2015 ein Gesamtvolumen von 75 Mio. Euro erreichte (Fonds I). Für die Förderperiode 2014 bis 2020 stehen weitere 85 Mio. Euro bereit (Fonds II). Das durch den ESF (Europäischer Sozialfonds) ko-finanzierte Instrument stellt Unternehmen Beteiligungskapital in Höhe von bis zu 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren zur Verfügung. Mehr erfahren.

Mikrokreditfonds Deutschland

Mit dem Mikrokreditfonds Deutschland hat die Bundesregierung ein Instrument zur Vergabe von Mikrokrediten in Deutschland etabliert, um den Finanzierungsbedarf von Kleinunternehmen zu begegnen, die sonst keinen Zugang zu Kreditfinanzierung haben. Zielgruppen sind kleine und junge Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Personen mit Migrationshintergrund oder kreative Selbständige. Das gesamte Kreditvolumen darf 20.000 Euro nicht übersteigen. Mehr erfahren.

Junge Gründerinnen und Gründer sprechen über eine Zeichnung; Thema Existenzgründung; Quelle: Getty Images/Emely

© Getty Images/Emely

Existenzgründung - Motor für Wachstum und Wettbewerb

Zum Dossier

Publikationen

Unternehmensfinanzierung

Maßgeschneiderte Förderung für den Mittelstand

Um auch in Zukunft den Erfolg mittelständischer Unternehmen sicherzustellen, bedarf es einer soliden Finanzierung. Hierzu bietet die Bundesregierung Unterstützung.

KfW-Unternehmerkredit: Förderung für Investitionen und Betriebsmittel

Mit dem KfW-Unternehmerkredit fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des BMWi mittel- und langfristige Finanzierungen von Vorhaben im In- und Ausland. Das Förderprogramm richtet sich an etablierte kleine und mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Freiberufler, die seit mindestens fünf Jahren am Markt aktiv sind. Mehr erfahren.

ERP-Regionalförderprogramm: Unterstützung für Investitionen in strukturschwachen Regionen

Mit dem ERP-Regionalprogramm werden über die KfW Bankengruppe im Auftrag des BMWi Vorhaben in strukturschwachen Regionen besonders unterstützt. Als solche zählen die deutschen Regionalfördergebiete, die in der Fördergebietskarte der EU-Kommission als besonders förderungswürdige Gebiete (C-Gebiete) identifiziert sind. Darunter fallen die ostdeutschen Bundesländer einschließlich Berlin sowie einige ausgewiesene westdeutsche Fördergebiete. Mehr erfahren.

ERP-Beteiligungsprogramm

Das ERP-Beteiligungsprogramm wird von der KfW Bankengruppe im Auftrag des ERP-Sondervermögens durchgeführt und fördert kleine und mittlere Unternehmen sowie Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Das Programm richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland mit bis zu 50 Mio. Euro (in Ausnahmefällen bis zu 75 Mio. Euro) Gruppenumsatz im Jahr. Über einen Beteiligungsgeber erhalten diese kapitalsuchenden Unternehmen neues Beteiligungskapital. Der Höchstbetrag einer Beteiligung liegt in der Regel bei 1,25 Mio. Euro (in Ausnahmefällen bis zu 2,5 Mio. Euro) und kann vollständig refinanziert werden. Mehr erfahren.

Beteiligungen (MBG'en): Engagement für den Mittelstand

Die Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (MBGen), die vom Bund und den Ländern durch staatliche Rückgarantien unterstützt werden, engagieren sich im und für den Mittelstand. Durch MBG-Beteiligungskapital wird die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis kleiner und mittelgroßer Unternehmen gestärkt. Als neutrale Kapitalgeber beteiligen sich die MBGen branchenübergreifend und langfristig. Dabei ist MBG-Beteiligungskapital ein flexibles, mittelstandsfreundliches Instrument, das für nahezu alle Finanzierungsanlässe geeignet ist. Wettbewerbsfähige Unternehmen erhalten hierdurch Finanzierungsspielräume, die solides Wachstum ermöglichen. In der Regel engagieren sich die MBGen in Form einer stillen Beteiligung. In geeigneten Fällen werden auch offene Beteiligungen, allerdings immer als Minderheitsbeteiligung, angeboten. Mehr erfahren.

Bürgschaften

Etablierten mittelständischen Unternehmen stehen Bürgschaften des Bundes, der Länder und der von Bund und Ländern unterstützten Bürgschaftsbanken in gleicher Weise wie Gründern zur Verfügung. Es wird auf die Ausführungen unter dem Kapitel „Gründungen und Start-ups“ verwiesen. Mehr erfahren.

In Energieeffizienz und Nachhaltigkeit investieren

Ob finanzielle Mittel zur Entwicklung von energieeffizienten Produkten, Investionen in Gewerbegebäude oder ein effizientes Energiemanagement im Unternehmen: Das BMWi fördert Unternehmen bei ihren Investitionen in Energieeffizienz. Auf machts-effizient.de erhalten Unternehmen einen Überblick über Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote. Mehr erfahren.

Weitere Förderprogramme, die auch von bestehenden mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden können:

Pipette und Reagenzgläser zum Thema Innovationspolitik; Quelle: Getty Images/Andrew Brookes

© Getty Images/Andrew Brookes

Innovationspolitik

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Innovationen finanzieren

Mehr Geld für innovative Gründungen und Unternehmen

Um anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte betreiben zu können und Ideen schnell in die Tat umzusetzen, benötigen junge, innovative Unternehmen und Start-ups besondere Unterstützung. Hierfür haben das BMWi und das vom BMWi verwaltete ERP-Sondervermögen verschiedene Instrumente und Programme aufgesetzt.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Mit dem Programm sollen die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig unterstützt werden.
Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen des ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich. Auch die Themenauswahl steht den Unternehmen frei. Wichtig für die Zusage einer Förderung durch das ZIM sind der Innovationsgehalt sowie gute Marktverwertungschancen der Projekte. Mehr erfahren.

ERP/EIF-Dachfonds und European Angels Fonds

Der gemeinsam vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) und dem ERP-Sondervermögen finanzierte Dachfonds beteiligt sich mit einem Volumen von 2,7 Mrd. Euro an Wagniskapital-Fonds, die maßgeblich in Deutschland investieren. Ein Teil der Mittel aus dem ERP/EIF-Dachfonds i.H.v. 270 Mio. Euro wird für den 2012 neu aufgelegten European Angels Fonds (EAF) eingesetzt. Dieser kofinanziert die Investitionen ausgewählter und erfahrener Business Angels sowie anderer nicht-institutioneller Investoren, die sich an innovativen Unternehmen beteiligen. Mehr erfahren.

ERP/EIF-Mezzanin-Dachfonds für Deutschland

Um den Markt für Mezzanin-Kapital in Deutschland zu stärken, haben der Europäische Investitionsfonds, das BMWi/ERP-Sondervermögen, die LfA Förderbank Bayern und die NRW.BANK einen gemeinsamen Finanzierungsfonds aufgelegt: den Mezzanin-Dachfonds für Deutschland (MDD), der inzwischen um einen zweiten Fonds ergänzt wurde. Das Gesamtvolumen des MDD-Mandats beträgt damit insgesamt 600 Mio. Euro (Mittel von ERP-Sondervermögen, EIF, LfA, NRW.Bank) und beteiligt sich an privaten professionellen Mezzanin-Fonds, die wesentlich in den deutschen Mittelstand investieren. Mehr erfahren.

ERP/EIF-Wachstumsfazilität

Mit der Auflage der ERP/EIF-Wachstumsfazilität ergänzen ERP-Sondervermögen und Europäischer Investitionsfonds (EIF) ihre Kooperation im Bereich der Beteiligungs- und Mezzaninfinanzierung und eröffnen schnell wachsenden Unternehmen in effizienter Weise einen Zugang zu dringend benötigtem Wachstumskapital. ERP-Sondervermögen und EIF schließen sich hierzu mit erfolgreichen Wagniskapitalfondsinvestoren im Rahmen des ERP/EIF-Portfolio zusammen und errichten Ko-Investitionsfonds, die sich an innovativen Wachstumsunternehmen beteiligen. Diese Portfoliounternehmen müssen ihren Sitz oder den Schwerpunkt ihrer Geschäftstätigkeit in Deutschland haben. Es gibt keine Branchenbegrenzung. Das Investment erfolgt grundsätzlich zu den gleichen Bedingungen wie das Investment privatwirtschaftlicher Mitinvestoren (pari passu). Hiermit verbunden ist ein erheblicher Hebeleffekt des Instruments. Mehr erfahren.

coparion

Der Ko-Investmentfonds coparion wurde von ERP-Sondervermögen und der KfW Bankengruppe gegründet und beteiligt sich in gleicher Höhe und zu gleichen wirtschaftlichen Konditionen zusammen mit privaten Leadinvestoren an jungen, innovativen Unternehmen. So ist es möglich, das bereitgestellte Kapital zu verdoppeln. Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Deutschland. Das Unternehmen muss die Kriterien der KMU-Definition der EU erfüllen. Mehr erfahren.

ERP-VC-Fondsinvestments

Im Rahmen der ERP-Venture Capital-Fondsinvestments beteiligt sich die KfW im Auftrag und im Risiko des ERP-Sondervermögens mit einem Budget von 400 Millionen Euro an ausgewählten Wagniskapitalfonds in Deutschland und Europa. Im Fokus steht die Förderung von technologieorientierten Start-ups und jungen, innovativen Unternehmen. Das Instrument soll insbesondere die Angebotslücke bei Anschlussfinanzierungen für junge Technologieunternehmen in der Wachstumsphase zu adressieren. Mehr erfahren.

ERP-Innovationsprogramm

Das ERP-Innovationsprogramm richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe. Der Förderschwerpunkt liegt dabei auf Kooperationen zu Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, Innovationen voranzutreiben und neue marktorientierte Ideen schnell in die Tat umzusetzen. Das ERP-Innovationsprogramm wird von der KfW Bankengruppe im Auftrag des ERP-Sondervermögens durchgeführt und dient der langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung. Mehr erfahren.

Daneben stehen auch für die Innovationsfinanzierung die Instrumente EXIST, High-Tech Gründerfonds und INVEST bereit. Siehe dazu Ausführungen im Kapitel „Gründungen und Start-ups“.

Pressemitteilungen

  • 02.08.2017 - Pressemitteilung - Mittelstandsfinanzierung

    Pressemitteilung: Machnig: Schub für Wagniskapitalfinanzierung durch ERP-Sondervermögen

    Öffnet Einzelsicht
  • 06.07.2017 - Pressemitteilung - Existenzgründung

    Pressemitteilung: Zypries: „Neues Börsensegment für Start-ups war der richtige Schritt, aber es besteht weiter Aufholbedarf“

    Öffnet Einzelsicht
  • 01.06.2017 - Pressemitteilung - Mittelstandsfinanzierung

    Pressemitteilung: Staatssekretär Machnig: Einheitliche Bürgschaftsbestimmungen erleichtern Kreditaufnahme für KMU

    Öffnet Einzelsicht
Lagerhalle zum Thema Mittelstandsfinanzierung; Quelle: Getty Images/Erik Isakson