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Dossier - Energiewende

Die nächste Phase der Energiewende kann beginnen

Einleitung

Die Energiewende ist unser Weg in eine sichere, umweltverträgliche und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Wir haben uns entschieden, Deutschlands Energieversorgung grundlegend umzustellen: weg von nuklearen und fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent und bis 2050 mindestens 80 Prozent unserer Energie aus regenerativen Quellen kommen. Und wir setzen darauf, immer effizienter mit Energie umzugehen.

Windanlage zum Thema Erneuerbare Energien; Quelle: Getty Images / Peter Zelei Images, Oli Kellett, Maria Parussel

Die Energiewende: unsere Erfolgsgeschichte - Nachhaltig und sicher, bezahlbar und effizient - die Energiewende macht unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig und ist ein Zukunftsmodell mit weltweiter Ausstrahlung. Mehr Informationen finden Sie in unserer aktuellen Publikation.

© Getty Images / Peter Zelei Images, Oli Kellett, Maria Parussel

Auf diesem Weg haben wir schon vieles erreicht: Mittlerweile stammt fast ein Drittel unseres Stroms aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Erneuerbare Energien sind somit unsere wichtigste Stromquelle.

Chancen für Beschäftigung und neue Märkte

Die Energiewende hat wichtige neue unternehmerische Geschäftsfelder eröffnet. Rund um den Ausbau der erneuerbaren Energien und den effizienten Umgang mit Energie sind neue Weltmärkte entstanden. Deutsche Unternehmen spielen hier eine herausragende Rolle - und schaffen so zahlreiche Arbeitsplätze.

Effizienter mit Energie umgehen

Unsere Energie wird nicht nur immer grüner. Wir verbrauchen sie auch immer sparsamer. Der Primärenergieverbrauch konnte in Deutschland in den letzten Jahren spürbar gesenkt werden, im Zeitraum 2008 bis 2014 um 8,3 %. Welche Ziele und konkrete Maßnahmen hinter den Energieeinsparungen stehen, können Sie im Dossier Energieeffizienz erfahren.

Energiewende in Gebäuden

Rund 35 Prozent unserer gesamten Endenergie verbrauchen wir in den eigenen vier Wänden, vor allem für Heizung und Warmwasser. Wo viel verbraucht wird, lässt sich aber auch viel einsparen. Deswegen unterstützt das BMWi auch die Energiewende im Gebäudebereich. Mit umfassender Beratung und attraktiven Förderprogrammen. Erfahren Sie mehr im Themendossier „Gebäude“.

Beim Energiesparen kann übrigens jeder mitmachen – Verbraucher, Unternehmen, Kommunen. Wie, das zeigt Ihnen auch die breit angelegte Informationsoffensive "Deutschland macht’s effizient", mit der das BMWi informieren und mobilisieren möchte – für mehr Energieeffizienz.

Innovativ: Moderne Netze und intelligente Zähler

Eine Energieversorgung, die sich auf erneuerbare Energieträger stützt, birgt neue Herausforderungen: Denn künftig wird ein Großteil des Stroms dezentral in die Stromnetze eingespeist und muss teilweise über weite Strecken transportiert werden, wie etwa der durch Windkraft im Norden erzeugte Strom, der in die Verbraucherzentren in Süddeutschland gelangen muss. Der Ausbau der großen überregionalen Übertragungsnetze und der lokalen Verteilnetze ist deshalb eine Schlüsselaufgabe. Zugleich müssen Verbrauch und konventionelle Erzeugung deutlicher flexibler werden. Mit der Digitalisierung der Energiewende durch intelligente Stromzähler wollen wir die Erzeugung und den Verbrauch von Energie besser in Einklang bringen und Sparpotentiale erschließen.

Vier Ziele der Energiewende

40 - 45
Symbolicon für Grüner Strom

Prozent Anteil
der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2025

2022
Symbolicon für Deutschlandkarte

Abschaltung der letzten Kernkraftwerke

40
Symbolicon für Schornsteine

Prozent weniger Treibhausgasemissionen
bis 2020 gegenüber 1990

20
Symbolicon für Glühbirne

Prozent weniger Primärenergieverbrauch
bis 2020 gegenüber 2008

Strategie und Ziele

Mit System zum Erfolg

Deutschlands Energieversorgung grundlegend umzustellen, kann nicht von heute auf morgen geschehen. Die Energiewende soll Schritt für Schritt umgesetzt werden. Doch nur mit klarem Kompass, präzisem Fahrplan und guter Zusammenarbeit aller Akteure ist diese Generationenaufgabe zu meistern.

Für alle Bereiche der Energiewende – Strom, Wärme und Verkehr – bestehen klare Ziele. Zwei Kernziele stehen dabei im Mittelpunkt: Zum einen soll die Energieversorgung immer mehr auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Zum anderen soll Energie immer effizienter genutzt werden. Kompass der Energiewende sind dabei das Energiekonzept der Bundesregierung, ergänzende Beschlüsse des Bundestages sowie europäische Vorgaben.

So wurde mit den am 8. Juli 2016 von Bundestag und Bundesrat beschlossenen drei Gesetzesvorhaben zur Weiterentwicklung des Strommarktes, zur Digitalisierung der Energiewende und der Novelle des EEG ein neues Kapitel der Energiewende aufgeschlagen. Damit haben wir die verschiedenen Elemente der Energiewende stimmig zusammengefügt. Aus den vielen Puzzleteilen erneuerbare Energien, Strommarkt, Energieeffizienz, Netze und Digitalisierung haben wir einen konsistenten Gesamtrahmen für die Energiewende geschaffen. Damit haben wir die größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung in den 1990er Jahren gestemmt: Wir integrieren die erneuerbare Energien weiter in den Strommarkt, schaffen einen Strommarkt 2.0, der fit ist für wachsende Anteile erneuerbarer Energien und ermöglichen die digitale Infrastruktur für eine erfolgreiche Verbindung von über 1,5 Millionen Stromerzeugern und Verbrauchern. Unsere Reformen sind eingebettet in den europäischen Binnenmarkt, da ein gemeinsames Vorangehen effizienter ist, als nationale Alleingänge. Mehr erfahren.

Zielarchitektur für die Energiewende

Die Ziele der Energiewende im Blick behalten – und daraus konkrete Maßnahmen entwickeln: Das ist die Aufgabe der Zielarchitektur für die Energiewende. Sie priorisiert die unterschiedlichen quantitativen Ziele des Energiekonzeptes der Bundesregierung und verleiht ihnen eine klare Struktur. Bei der Zielarchitektur der Energiewende und den konkret unternommenen Maßnahmen orientiert sich die Bundesregierung daran, kostengünstige Lösungen und eine optimale Systemintegration der erneuerbare Energien zu erzielen. Damit wird die Voraussetzung für die Bezahlbarkeit von Energie für Verbraucherinnen und Verbraucher geschaffen.

Mehr zur Zielarchitektur erfahren Sie hier.

Einen Überblick über die wichtigsten Rechtstexte der deutschen und europäischen Energiepolitik finden Sie in der Gesetzeskarte für das Energieversorgungssystem.

Aktuelle Publikationen zur Energiewende

10-Punkte-Agenda

Ein klarer Fahrplan für die Energiewende

Mit unserer 10-Punkte-Energie-Agenda haben wir uns am Anfang dieser Legislaturperiode ein ambitioniertes Programm vorgenommen. Darin haben wir die zentralen Vorhaben bei der Umsetzung der Energiewende aufgelistet, miteinander verzahnt und mit einem genauen Zeitplan versehen - ein transparenter und überprüfbarer Fahrplan für die Energiewende.

Unser Anspruch war, die losen Fäden dieses Projektes wieder zusammenzuführen und Planbarkeit sowie Kosteneffizienz in den Mittelpunkt zu rücken. Mittlerweile sind fast alle Vorhaben umgesetzt. Die Energiewende steht jetzt auf rechtlich und ökonomisch sicherem Grund und ist erstmals auch europäisch durchdacht. Die Erneuerbaren sind inzwischen unsere wichtigste Stromquelle. Die wesentlichen strommarktbezogenen Vorhaben sind mit den Beschlüssen (Infopapier, PDF: 88 KB) vom 8. Juli 2016 fristgerecht abgeschlossen. Mehr erfahren.

Zentrale Vorhaben Energiewende

Zentrale Vorhaben Energiewende Bild vergrößern

© BMWi

Fortschrittsbericht und Monitoring

Energiewende beobachten und steuern

Mit einem fortlaufenden Monitoring begleitet die Bundesregierung die Entwicklung der Energiewende: Wo stehen wir bei der Energiewende? Welche Maßnahmen wurden umgesetzt und sind geplant? Und werden die formulierten Ziele erreicht?

Das Monitoring zur Energiewende dient dazu, die Umsetzung des Energiekonzepts und des Maßnahmenprogramms der Bundesregierung zu überprüfen und gegenzusteuern, wenn Ziele nicht erreicht werden.

Jährliches Monitoring und der Fortschrittsbericht

Kernstück des Monitorings ist der jährlich erscheinende Monitoring-Bericht. Er zeigt, wie der Stand der Energiewende ist und wo Nachbesserungen erforderlich sind. Alle drei Jahre wird der Monitoring-Bericht um einen strategischen Fortschrittsbericht ergänzt. Der Fortschrittsbericht ermöglicht tiefere Analysen und erkennt Trends. Er richtet den Blick auch in die Zukunft – ob die Ziele der Energiewende langfristig erreicht und welche neuen Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Eine unabhängige Experten-Kommission begleitet den Monitoring-Prozess und nimmt auf wissenschaftlicher Basis zu den jeweiligen Monitoring-Berichten Stellung.

Mehr Informationen zum Monitoring und die Monitoring-Berichte sowie die Stellungnahmen der Experten-Kommission der letzten Jahre finden Sie hier.

Solaranlage zum Thema Erneuerbare Energien; Quelle: iStock.com/nullplus

© iStock.com/nullplus

Erneuerbare Energien

Zum Dossier

Gemeinschaftsaufgabe

Akteure der Energiewende einbinden

Energiewende gelingt nur zusammen: Sie ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die nicht nur alle politischen Ebenen, sondern auch Wirtschaft und Gesellschaft betrifft. Das BMWi koordiniert den engen und kontinuierlichen Austausch zwischen den relevanten Akteuren. Damit schaffen wir gleichzeitig eine hohe Transparenz und tragen zu mehr Akzeptanz für die Energiewende bei.

Zur besseren Koordinierung innerhalb der Bundesregierung wurden die Kompetenzen für den Bereich der Energiepolitik Anfang 2014 im BMWi gebündelt. Das verhindert Reibungsverluste, ermöglicht eine "Energiepolitik aus einer Hand" und hat den Vorteil, den Energiemarkt in seiner Gesamtheit erfassen zu können.

Die Energiewende-Plattformen: Alle an einem Tisch

In hochrangigen Energiewende-Plattformen steht das Bundeswirtschaftsministerium im ständigen Austausch mit Vertretern aus Bundesländern, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Auf diese Weise können Lösungen und Strategien für die zentralen Handlungsfelder der Energiewende erarbeitet werden.

Erfahren Sie mehr zu den fünf Energiewende-Plattformen:

Abstimmung zwischen Bund und Ländern

Bund und Bundesländer stimmen sich kontinuierlich bei der Umsetzung der Energiewende ab. Im Halbjahres-Rhythmus finden Treffen der Bundeskanzlerin und des Bundeswirtschaftsministers mit den Regierungscheffinnen und -chefs der Länder statt, um u. a. den Umsetzungsstand der Energiewende zu diskutieren. Die zuständigen Minister von Bund und Ländern beraten zudem zusätzlich im Rahmen der Wirtschaftsministerkonferenz jährlich ihre Schwerpunktsetzung und nächste Schritte der Energiewende.

In seiner Broschüre "Who is Who der Energiewende in Deutschland" (PDF: 6,7 MB) hat das Auswärtige Amt die zentralen Ansprechpartner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammengefasst.

Pressemitteilungen und Meldungen

  • 14.12.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Gabriel: "Energiewende weiter auf Zielkurs"

    Öffnet Einzelsicht
  • 16.11.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Staatssekretär Rainer Baake wirbt auf UN-Klimakonferenz in Marrakesch für globale Energiewende

    Öffnet Einzelsicht
  • 16.11.2016 - Meldung - Energiewende

    Weltweite Energiewende nötig

    Öffnet Einzelsicht
  • 31.10.2016 - Gemeinsame Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: BAFA versendet Förderbescheide über mehr als eine Milliarde Euro für Investitionen in Kraft-Wärme-Kopplung

    Öffnet Einzelsicht
  • 16.09.2016 - Pressemitteilung - Strommarkt der Zukunft

    Pressemitteilung: Weichen stellen für die Energiewende: BMWi startet Diskussionsprozess "Strom 2030"

    Öffnet Einzelsicht
  • 01.08.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Gabriel: "Wir bringen Energieeffizienz großflächig in die Heizungskeller" - Neue Förderprogramme zur Heizungsoptimierung und für Brennstoffzellen-Heizungen gestartet

    Öffnet Einzelsicht
  • 08.07.2016 - Pressemitteilung - Strommarkt der Zukunft

    Pressemitteilung: Gabriel: Die nächste Phase der Energiewende kann beginnen

    Video

    Öffnet Einzelsicht
  • 06.07.2016 - Pressemitteilung - Wirtschaftspolitik

    Pressemitteilung: Bundeshaushalt 2017: Wirtschaftsministerium stärkt Investitionen, Digitalisierung und Energiewende

    Öffnet Einzelsicht
  • 24.06.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Beckmeyer ehrt Vorbilder des Wettbewerbs "Sanierungshelden" und Preisträger des "KfW Award Bauen und Wohnen"

    Öffnet Einzelsicht
  • 08.06.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Gabriel: EEG 2016 schafft Paradigmenwechsel und ist Start für die nächste Phase der Energiewende

    Video

    Öffnet Einzelsicht

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Offshore-Windpark zum Thema Energiewende; Quelle: ABB

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