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Dossier - Energiewende im Gebäudebereich

Gebäude energieeffizienter machen

Einleitung

Rund 35 Prozent unserer gesamten Endenergie verbrauchen wir in den eigenen vier Wänden, vor allem für Heizung und Warmwasser. Wo viel verbraucht wird, lässt sich aber auch viel einsparen.

Geringere Energiekosten, mehr Wohnkomfort, ein höherer Immobilienwert, eine gesicherte Altersvorsorge und ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz - das sind fünf gute Gründe, in den eigenen vier Wänden auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen. Starten Sie jetzt Ihre persönliche Energiewende! Das BMWi unterstützt Sie dabei mit attraktiven Förderprogrammen.

Kosten runter, Komfort rauf

Seit dem Jahr 2000 haben rund fünf Millionen Eigentümer eine energetische Gebäudesanierung durchgeführt – und dabei von staatlichen Fördergeldern profitiert. Klar ist: Wer saniert, kann sich unter anderem über niedrigere Heizkosten und ein behagliches Raumklima freuen.

Effizienzstrategie Gebäude

Bis zum Jahr 2050 will die Bundesregierung einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigen wir energieeffizientere Gebäude und einen höheren Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch.

Mit der Energieeffizienzstrategie Gebäude haben wir eine Gesamtstrategie für diesen Sektor vorgelegt. Sie integriert den Strom-, Wärme- und Effizienzbereich und schafft damit einen klaren Handlungsrahmen für die Energiewende im Gebäudebereich. Mehr erfahren Sie hier.

Informationsoffensive "Deutschland macht‘s effizient"

Energieeffizienz lohnt sich: Denn die sauberste und günstigste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Damit die Energiewende ein Erfolg wird, wollen wir noch effizienter mit Strom und Wärme umgehen. Ob Austausch der alten Heizungsanlage oder der Einbau energiesparender Fenster: Mit über 17 Milliarden Euro bis 2020 fördern wir Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen bei ihren Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. Das hilft der Umwelt, sorgt für mehr Wohnkomfort und schont den Geldbeutel. Jetzt informieren unter der kostenlosen Hotline 0800 0115 000 und auf www.machts-effizient.de.

Deutschland macht's effizient; Quelle: BMWi

© BMWi

Informationsportal
"Deutschland macht's effizient"

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Beratung

Gut beraten, gut saniert

Erst die Beratung, dann die Sanierung: Denn fundierte Information und Expertise sind die Voraussetzungen für eine kluge Entscheidung über eine energetische Sanierung.

Vom ersten Überblick bis zur konkreten Analyse gibt es für jeden Bedarf ein passendes Informations- und Beratungsangebot.

Erster Überblick: Beratungsangebot der Verbraucherzentralen

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen will und Tipps zum Energiesparen sucht, ist bei den Verbraucherzentralen an der richtigen Adresse: Ihr Informationsangebot reicht von Online- und Telefonberatung über Beratungsgespräche bis hin zu Terminen bei Ihnen zu Hause. 

"Gebäude-Check" als Beratungsangebot der Verbraucherzentralen

Interessant für Hauseigentümer ist der "Gebäude-Check": In einem rund zweistündigen Vor-Ort-Termin nimmt ein Energieberater der Verbraucherzentrale Ihren Energieverbrauch unter die Lupe und gibt Ihnen erste Handlungsempfehlungen zum Energiesparen mit auf den Weg. Die Kosten betragen für Sie gerade einmal 20 Euro, denn alle Energieberatungsangebote der Verbraucherzentralen werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Weitere Informationen gibt die kostenlose Hotline der Verbraucherzentralen unter der Rufnummer 0800 - 809 802 400.

"Heiz-Check" der Verbraucherzentralen

Zusätzlich zum "Gebäude-Check" haben die Verbraucherzentralen am 1. Oktober 2015 den neuen "Heiz-Check" gestartet, der für Besitzer von Heizungsanlagen interessant ist. Hierbei steht die Effizienz des Heizsystems in der Praxis im Vordergrund. Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten hier in einem zweistündigen Vor-Ort-Termin von Energieberatern praktische Tipps zur Optimierung ihrer Heizung und können so Geld sparen. Dieses Angebot kostet Verbraucherinnen und Verbraucher gerade einmal  40 Euro, da auch diese Energieberatung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

Praktisches Werkzeug: Der Sanierungskonfigurator

Der Sanierungskonfigurator des BMWi ist ein Online-Tool, mit dem Sie Ihr Haus ganz einfach am PC "sanieren" können. Dafür machen Sie zuerst Angaben zum Ist-Zustand Ihres Gebäudes, zum Beispiel: Wann wurde es gebaut? Wie groß ist es? Welche Heizung ist eingebaut? Wie alt ist die Heizung? Anschließend können Sie zwischen verschiedenen Sanierungsmöglichkeiten wählen: Möchten Sie die Fassade dämmen? Neue Fenster einsetzen? Oder lieber die Heizungsanlage austauschen? Mit dem Online-Tool können Sie nach ein paar Klicks und Angaben zu Ihrem Gebäude abschätzen, welche Sanierungsmaßnahmen sich für Sie wirklich lohnen: www.sanierungskonfigurator.de

Vor-Ort-Beratung mit Energieeffizienz-Experten

Um den konkreten Sanierungsbedarf zu ermitteln und ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erstellen, lohnt sich eine persönliche "Vor-Ort-Beratung". Damit diese Beratung für jeden erschwinglich ist, wird sie vom BMWi gefördert - seit März 2015 mit noch höheren Zuschüssen. Der Energieberater macht konkrete Vorschläge, welche Sanierungsmaßnahmen passend für Ihr Haus ergriffen werden könnten und wie diese durch den Bund finanziell gefördert werden.

Eine Vor-Ort-Beratung erfolgt in drei Schritten – wie genau, das erfahren Sie in unserem Themenportal Deutschland macht`s effizient.

Zahlen und Fakten zur Energiewende im Gebäudebereich

rd. 35
Symbolicon für Heizen

Prozent der gesamten Endenergie
in Deutschland verbrauchen wir in den eigenen vier Wänden – vor allem für Warmwasser und Heizung

4,6
Symbolicon für Haus mit Tür

Millionen Wohnungen
wurden seit 2006 bis Dezember 2016 in Deutschland energetisch saniert oder neu gebaut

300
Symbolicon für Geldscheine

Millionen Euro pro Jahr
umfasst das Marktanreizprogramm des BMWi, womit erneuerbare Energien im Wärmemarkt vorangetrieben werden

27,5
Symbolicon für Tortendiagramm

Prozent des Darlehensbetrags
werden bei einem KfW-Kredit bis 100.000 Euro für die Sanierung der eigenen vier Wände übernommen

KfW-Förderung

Energieeffizient sanieren und bauen mit Geld vom Staat

Mit dem KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ unterstützt der Staat bei der energetischen Sanierung Ihres Gebäudes und übernimmt bis zu 30 Prozent der Kosten. Dabei gilt: je energiesparender ein Gebäude, desto höher die Förderung.

Die KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren sind bereits heute ein Motor für Energieeffizienz im Gebäudebereich und zentrales Instrument der Energiewende. Hauseigentümer, Unternehmen, Kommunen oder soziale Einrichtungen: Sie alle profitieren von zinsgünstigen Krediten und attraktiven Zuschüssen für die energetische Sanierung oder den Neubau energieeffizienter Gebäude. Zum 1. April 2016 wurde das KfW-Programm "Energieeffizient Bauen" erneuert. Zum 1. Januar 2016 wurde das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" um ein Heizungs- und Lüftungspaket erweitert. Damit werden nun zwei spezielle Kombinationsmöglichkeiten gefördert, die zu weiteren Einsparungen und zur Vermeidung von Bauschäden (beispielsweise Schimmelbefall) führen sollen.

Jede dritte Sanierung wird mit KfW-Förderung unterstützt

Etwa jede dritte Sanierung in Deutschland wird durch die KfW-Förderung finanziell unterstützt. Und nahezu jede zweite neu gebaute Wohnung wird bereits heute von der KfW gefördert und damit nach besserem Standard errichtet, als es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorschreibt.

Mehr Informationen zur KfW-Förderung und den Fördermöglichkeiten im Detail:

Infografiken

Infotainment Energetische Gebäudesanierung; Quelle: BMWi

© BMWi

Multimediales Infotainment "Energetische Gebäudesanierung"

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Häufig gestellte Fragen zur Wärmedämmung bei Gebäuden

Lohnt sich Wärmedämmung für Haus- und Wohnungsbesitzer wirklich?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Warum ist die energetische Gebäudesanierung wichtig für den Erfolg der Energiewende?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Verursacht die Herstellung der Dämmmaterialien mehr Energieaufwand als die Dämmung selbst letztendlich einspart?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Treibt die Wärmedämmung die Mietpreise in die Höhe?

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Heizen mit Erneuerbaren

Attraktive Förderung mit dem Marktanreizprogramm (MAP)

Auf dem Strommarkt ist der Siegeszug der erneuerbaren Energien weit vorangekommen, auf dem Wärmemarkt bestehen noch erhebliche Potenziale.  Dabei wird für das Heizen zu viel Energie verbraucht: Mehr als zwei Drittel der Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient; rund zehn Millionen der Kessel sind älter als 15 Jahre.

Mit dem verbesserten Marktanreizprogramm (MAP) will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) daher mehr Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, bei der Wärme auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen.

Mehr Förderung für Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen

Mit dem MAP fördert das BMWi den Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen für Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmen. Unterstützt wird aber auch der Neubau von größeren Heizwerken, die erneuerbare Energien nutzen, wie Tiefengeothermieanlagen oder Nahwärmenetzen zur Verteilung erneuerbar erzeugter Wärme, z. B. für Quartierslösungen von Kommunen.

MAP: Förderung auf zwei Säulen

Mit einem Volumen von über 300 Mio. Euro pro Jahr ist das MAP ein zentrales Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, da es Private, Unternehmen und Kommunen motiviert, in nachhaltige Heiztechnik zu investieren und mit erneuerbaren Energien ihren Bedarf an Wärme und Kälte zu decken.

Die Förderung beruht dabei auf zwei Säulen:

Das Programm zielt hauptsächlich auf die Modernisierung bestehender Gebäude und gewerblicher bzw. industrieller Prozesse ab. Beim Neubau von Gebäuden ist eine Förderung dagegen nur bei bestimmten, innovativen Anlagentypen möglich. Hier besteht bereits eine Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien nach dem Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG).

Weitere Informationen zur MAP-Förderung:

Häufig gestellte Fragen zum Marktanreizprogramm (MAP)

Wie lassen sich erneuerbare Energien zum Heizen eines Hauses einsetzen?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Was ist das Marktanreizprogramm MAP?

Zur Antwort Öffnet Einzelsicht

Wer kann vom Marktanreizprogramm MAP profitieren?

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Anreizprogramm Energieeffizienz

Gezielte Förderung für mehr Investitionen in Wohnqualität und effizientes Heizen

Das BMWi bringt Energieeffizienz und Klimaschutz weiter voran: Mit dem "Anreizprogramm Energieeffizienz" werden die Fördermöglichkeiten erweitert - für mehr Investitionen, höhere Wohnqualität und effizienteres Heizen in den eigenen vier Wänden.

Die Bundesregierung hat bereits ein Bündel von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Energiewende im Gebäudesektor auf den Weg gebracht - im Zuge des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE). Zum 1. Januar 2016 wurde zudem das neue Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) mit den Förderkomponenten „Heizungs- und Lüftungspaket“ für Heizungsanlagen gestartet, die sowohl mit fossilen als auch mit erneuerbaren Energien betreiben werden. Mit dem so genannten Heizungspaket wird der Austausch ineffizienter Heizungen durch besonders effiziente gefördert sowie begleitende Maßnahmen zur Optimierung des gesamten Heizsystems. Durch die Förderung des Einbaus von Lüftungsanlagen in Kombination mit einer Sanierungsmaßnahme an der Gebäudehülle werden mit dem so genannten Lüftungspaket die richtigen Weichen zur Vermeidung von Bauschäden (u. a. Schimmelbefall) gestellt und das Raumklima verbessert.

Die Förderung für das Lüftungs- und Heizungspaket für den Einbau effizienter fossiler Heizungen wird im Rahmen der KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren“ als Zuschuss oder Kredit beantragt. Der Austausch durch effiziente Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien wird im Rahmen des Marktanreizprogramms zur Nutzung erneuerbarer Energie im Wärmemarkt (MAP) beantragt.

Im August 2016 wurde das "Anreizprogramm Energieeffizienz" mit dem KfW-Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle" vervollständigt. Die Förderung bezieht sich auf stationäre Brennstoffzellen-Heizungen bis 5 kW elektrischer Leistung. In einem ersten Schritt werden zunächst Investitionsvorhaben bei privaten Wohngebäude- und Wohnungseigentümern (natürliche Personen) für Sanierungs- und Neubauvorhaben finanziell unterstützt. Das Merkblatt zu diesem Programm sowie alle weiteren notwendigen Informationen (u. a. Antragsmodalitäten) stehen seit dem 15. August 2016 auf der folgenden Homepage zur Verfügung : www.kfw.de/433.

Mehr erfahren unter: deutschland-machts-effizient.de

Beratungsgespräch zu Energieeffizienz; Quelle: Ute Grabowsky/Photothek/Getty Images

© Ute Grabowsky/Photothek/Getty Images

Deutschland macht’s effizient

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Förderprogramm Heizungsoptimierung

Sparen durch Optimierung der Heizung und Pumpentausch

Mit dem im August 2016 gestarteten Förderprogramm Heizungsoptimierung ist die Energiewende auch in den Heizungskellern angekommen. Damit werden der Einbau von energieeffizienten Pumpen und die Optimierung bestehender Heizungsanlagen gefördert.

Rund 35 Prozent des Energieverbrauchs und rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen in Deutschland entfallen auf den Gebäudebereich. Insbesondere bei der Wärmeversorgung bestehen nach wie vor große Potenziale, die Energieeffizienz zu steigern. So sind ein Großteil der in Gebäuden eingesetzten Pumpen veraltet und verbrauchen unnötig viel Strom. Durch den Einbau von modernen, hocheffizienten Pumpen können Stromeinsparungen von bis zu 80 Prozent erreicht werden. Zusätzliche Energieeinsparungen können durch den hydraulischen Abgleich, das heißt durch eine Optimierung des Betriebs der Heizungsanlage, erzielt werden. Dies ist ohne bauliche Änderungen möglich.

Förderprogramm Heizungsoptimierung gestartet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt nun mit dem im August 2016 gestarteten Förderprogramm Heizungsoptimierung neue Förderimpulse. Die "Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und den hydraulischen Abgleich" (PDF: 367 KB) bildet die Grundlage für die Förderung.

Egal ob im Eigenheim, Büro oder Vereinsheim: Durch den optimierten Betrieb einer Heizungsanlage kann Energie und Geld gespart, und gleichzeitig die Energiewende vorangebracht werden. Mit dem Förderprogramm wird die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden unterstützt und ein wesentlicher Beitrag zu einer wirtschaftlichen, sicheren und klimaschonenden Energieversorgung mit dem Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands in Deutschland geleistet.

Gegenstand der Förderung sind zwei Maßnahmen:

  • Pumpenaustausch

    Gefördert wird der Austausch alter Pumpen durch hocheffiziente Pumpen für Heizung und Warmwasser

  • Optimierung des Heizungsbetriebs
    Die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs bei bestehenden Heizsystemen wird ebenfalls bezuschusst. Dabei stimmt ein Fachbetrieb alle Komponenten der Heizungsanlage aufeinander ab und optimiert diese für die Gebäudenutzung. Ergänzend zum hydraulischen Abgleich werden auch weitere Investitionen und Optimierungen an der bereits installierten Anlage gefördert (z. B. Austausch von Thermostatventilen).

Eine Kombination von Pumpenaustausch und Heizungsoptimierung ist möglich und sinnvoll. Bezuschusst werden die Fördermaßnahmen jeweils mit bis zu 30 Prozent, maximal 25.000 Euro.

Alle Informationen zum Antragsverfahren sowie zu den förderfähigen Modellen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Weitere Informationen finden Sie auch unter www.machts-effizient.de.

Rechtlicher Rahmen

Ein modernes Energieeinsparrecht

Die Bundesregierung fördert in vielfältiger Weise Maßnahmen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich. Mit öffentlichen Mitteln können jedoch nur Maßnahmen gefördert werden, die über das gesetzlich Geforderte hinausgehen. Was energetisch für Gebäude gesetzlich gefordert ist, legt das Energieeinsparrecht fest. Es wird kontinuierlich den technischen Möglichkeiten und den politischen Zielsetzungen bzw. Erfordernissen angepasst – stets unter Wahrung des Wirtschaftlichkeitsgebots. Eine Novellierung ist derzeit in Arbeit.

Die Regelwerke des Energieeinsparrechts zielen darauf ab, in Gebäuden aller Art Energie einzusparen und den Einsatz von erneuerbaren Energien zu befördern. So wird die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren Importe gesenkt, die Versorgung sicherer gemacht und das Klima geschützt.

Das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) ist die Ermächtigungsgrundlage für die Regelwerke:

  • Energieeinsparverordnung (EnEV)
    In der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden die geltenden energetischen Standards für alle Gebäudearten festgeschrieben.
  • Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)
    Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) definiert den zu nutzenden Anteil an erneuerbaren Energien in Gebäuden.
  • Heizkostenverordnung (HeizkostenV)
    Die Heizkostenverordnung legt fest, dass der wesentliche Anteil der abzurechnenden Kosten für Heizen und Warmwasserbereitung vom Verbrauchsverhalten des Nutzers abhängig sein muss.

Nähere Informationen zu den Gesetzen und Verordnungen erhalten Sie hier.

Offshore-Windpark zum Thema Energiewende; Quelle: ABB

© ABB

Die nächste Phase der Energiewende kann beginnen

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Plattform Gebäude

Gemeinsam die Energiewende im Gebäudebereich voranbringen

Die Energiewende Plattform Gebäude identifiziert gemeinsam mit Akteuren aus Immobilienwirtschaft, Gewerbe, Industrie sowie der Verbraucherseite und der öffentlichen Hand die vielfältigen Potentiale des Gebäudesektors für die Energiewende und erarbeitet konkrete Maßnahmen.

Im Plenum der Energiewende Plattform Gebäude kommen die relevanten Interessensgruppen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und den betroffenen Ressorts zusammen. Aufgrund der zahlreichen inhaltlichen Schnittstellen zum Bauministerium gibt es einen Ko-Vorsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). In den Plenarsitzungen werden die gebäudebezogenen Ergebnisse und Zwischenstände der Arbeitsgruppen der beiden Energiewende-Plattformen Energieeffizienz und Gebäude besprochen. Mit den Bundesländern finden parallele Gespräche statt.

Im August 2016 hat das BMWi mit dem Grünbuch Energieeffizienz einen Konsultations- und Diskussionsprozess über politische Positionen und Maßnahmen gestartet, der u. a. in der Plattform Gebäude diskutiert wurde. Im „Grünbuch Energieeffizienz“ wurden Leitfragen und Thesen zu den zentralen Handlungsfeldern und Herausforderungen für die langfristige Senkung des Energieverbrauchs formuliert, auf deren Grundlage eine mittel- und langfristige Effizienz-Strategie erarbeitet wird. Hier mehr erfahren.

Mehr zur Arbeit und zu den Ergebnissen der Energiewende Plattform Gebäude finden Sie hier.

Pressemitteilungen

  • 24.01.2017 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: BMWi veröffentlicht Studie zum Thema Mieterstrom

    Öffnet Einzelsicht
  • 01.08.2016 - Pressemitteilung - Energiewende

    Pressemitteilung: Gabriel: "Wir bringen Energieeffizienz großflächig in die Heizungskeller" - Neue Förderprogramme zur Heizungsoptimierung und für Brennstoffzellen-Heizungen gestartet

    Öffnet Einzelsicht
  • 08.07.2016 - Pressemitteilung - Strommarkt der Zukunft

    Pressemitteilung: Gabriel: Die nächste Phase der Energiewende kann beginnen

    Video

    Öffnet Einzelsicht
  • 11.04.2016 - Gemeinsame Pressemitteilung - Energiewende im Gebäudebereich

    Pressemitteilung: Neue Forschungsinitiative stärkt Energiewende in Gebäuden und Städten

    Öffnet Einzelsicht
Ein eingerüstetes Gebäude symbolisiert Energiewende im Gebäudebereich; Quelle: istockphoto.com/OGphoto

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