Ein Forscher guckt durch ein Mikroskop, Quelle: istockphoto.com/sanjeri

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Das ERP-Innovationsprogramm richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe. Der Förderschwerpunkt liegt dabei auf Kooperationen zu Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, Innovationen voranzutreiben und neue marktorientierte Ideen schnell in die Tat umzusetzen. Das ERP-Innovationsprogramm wird von der KfW Bankengruppe im Auftrag des ERP-Sondervermögens durchgeführt und dient der langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung. Darüber hinaus werden im Rahmen der Energiewende auch größere Vorhaben zur (Weiter-)Entwicklung von Technologien zur Einsparung von Energie, zur effizienteren Energieerzeugung, zur Energiespeicherung und zur effizienteren Energieübertragung gefördert. Für kleine Unternehmen besteht ein Programmfenster mit einem zusätzlich vergünstigten Zinssatz. Das Darlehen besteht aus einer Nachrangtranche, für die keine Sicherheiten gestellt werden müssen und einer Fremdkapitaltranche, für die bankübliche Sicherheiten notwendig sind.

Die Förderung wird entweder als integriertes Finanzierungspaket, das aus einem klassischen Darlehen (Fremdkapitaltranche) und einem Nachrangdarlehen (Nachrangtranche) besteht, oder als reine Fremdkapitalfinanzierung zur Verfügung gestellt. Der Anteil der Nachrangtranche (50- oder 60 %) ist vom Gruppenumsatz des finanzierten Unternehmens abhängig.

Verbesserung der Programmtransparenz durch einheitliche Programmstruktur

Antragsberechtigt sind etablierte gewerbliche Unternehmen und Freiberufler, die seit mindestens zwei Jahren am Markt aktiv sind, über eine ausreichende Bonität verfügen und ein innovatives Vorhaben in Deutschland selbst durchführen oder sich an einem solchen Vorhaben durch einen eigenen innovativen Beitrag wesentlich beteiligen. Der Gruppenumsatz des Antragstellers darf i. d. R. 125 Millionen Euro nicht überschreiten, bei besonders förderungswürdigen Vorhaben, d. h. bei für Deutschland neuen Vorhaben liegt die Umsatzhöchstgrenze bei 500 Millionen Euro. Gefördert werden die Kosten, die bis zum Abschluss der für die kommerzielle Nutzung notwendigen Entwicklungsarbeiten anfallen. Finanziert werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Kredithöchstbetrag liegt bei fünf Millionen Euro pro Vorhaben.

Vorhaben im Rahmen der Energiewende können mit bis zu 25 Millionen Euro pro Vorhaben und maximal 50 Millionen Euro pro Unternehmen und Kalenderjahr finanziert werden.

Im KU-Programmfenster sind ausschließlich kleine Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU antragsberechtigt.

Anträge sind auf den vorgeschriebenen Formularen über Kreditinstitute (Banken und Sparkassen) zu richten an die

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 01
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-95 00
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