Klimaanlage auf einem Gebäude; Quelle: istockphoto.com/ewg3D

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Im Auftrag des BMWi und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützt die KfW Bankengruppe die Finanzierung der Energiewende in Deutschland. Der KfW-Konsortialkredit Energie und Umwelt (vormals KfW-Finanzierungsinitiative Energiewende) dient der Finanzierung von größeren Unternehmensvorhaben im Bereich Energie, Umwelt- und Klimaschutz. Finanziert werden Vorhaben zur Steigerung der Energieeffizienz, zum Ausbau und zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie innovative Vorhaben zur Neu- bzw. Weiterentwicklung von Technologien in den Bereichen Energieeinsparung, -erzeugung, -speicherung und übertragung. Das Angebot gilt ab sofort auch für Vorhaben im Bereich Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz und ist bis Mitte 2017 aufgelegt.

Für wen?

Antragsberechtigt sind in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden und deren Gruppenumsatz i. d. R. zwischen 500 Millionen Euro und vier Milliarden Euro beträgt. Auch Auslandsvorhaben von deutschen Unternehmen und deren Tochtergesellschaften mit Sitz im Ausland können finanziert werden.

Wie?

Die Finanzierung erfolgt als Direktkredit im Rahmen von Bankenkonsortien. Optional können die Konsortialpartner bilateral von der KfW refinanziert werden. Der Kreditbetrag liegt i. d. R. zwischen 15 Millionen Euro bis maximal 100 Millionen Euro pro Vorhaben. Der Finanzierungsanteil beträgt maximal 50 Prozent der gesamten Konsortialfinanzierung.

Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 20 Jahre bei höchstens drei tilgungsfreien Anlaufjahren.

Wo?

Anträge für den KfW-Konsortialkredit "Energie und Umwelt" sind über die Hausbank (Bank oder Sparkasse) an die KfW zu richten. Auskünfte erteilen die Kreditinstitute bzw. die KfW Bankengruppe.