Grafiken und Tablet zum Thema Energiedaten; Quelle: istockphoto.com/from2015

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Der Energiebedarf der Bundespublik Deutschland wird durch eine Vielzahl von Einflussgrößen bestimmt. Neben saisonalen und witterungsabhängigen Faktoren beeinflussen vor allem die Bevölkerungszahl, die Größe der gesamten Wohnfläche, die Zahl der Haushalte, die Anzahl an Kraftfahrzeugen und ihre Fahrleistungen und der Umfang der wirtschaftlichen Produktion das Niveau des Energieverbrauchs.

Außerdem ist Deutschland zur Deckung des Energiebedarfs in starkem Maße auf den Import von Primärenergieträgern angewiesen. Dennoch hat die Bedeutung der heimischen erneuerbaren Energien in den letzten Jahren deutlich zugenommen, dieser Trend wird sich fortsetzen. Die Primärenergieversorgung in Deutschland basiert auf einem breiten Mix unterschiedlicher Energieträger. Da Deutschland nur über relativ geringe Vorkommen an Energierohstoffen verfügt, müssen eben wesentliche Teile der Energieversorgung durch Importenergien abgedeckt werden.

In Deutschland konnte der Ausstoß von Schadstoffen in der Vergangenheit durch zahlreiche Maßnahmen deutlich verringert werden. Die Entstehung von CO2 kann bei der Verbrennung jedoch nicht verhindert werden. Ressourcenschonung und Klimaschutz sind deshalb bei allen energiepolitischen Maßnahmen zu berücksichtigen. Anders als in Deutschland ist weltweit ein stetiger Anstieg der Energienachfrage zu beobachten.

Die potentielle Nutzungsdauer von Rohstoffen wird durch die Größe des jeweiligen Ressourcenpotentials sowie die Intensität und Produktivität der Nutzung bestimmt. Wichtig ist dabei insbesondere die Unterscheidung der Begriffe "Reserven" und "Ressourcen": Reserven umfassen die sicher nachgewiesenen und mit bekannter Technologie wirtschaftlich gewinnbaren Vorkommen in der Erdkruste. Ressourcen sind Vorkommen, die noch nicht wirtschaftlich zu fördern sind oder die noch nicht sicher ausgewiesen sind, aber aufgrund geologischer Indikatoren erwartet werden. Preissteigerungen an den Weltrohstoffmärkten und neue Explorationsergebnisse können Ressourcen in Reserven überführen.

Energieforschung trägt dazu bei, die technologischen Optionen zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit und Flexibilität der Energieversorgung zu sichern und zu erweitern. Wirtschaft und Verbrauchern soll die Möglichkeit zur Anpassung an zukünftige Entwicklungen gegeben werden.

Auf die Energiepreise wirken eine Vielzahl unterschiedlicher Einflussfaktoren: die Preisentwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten, die Entwicklung des Wechselkurses des Euro gegenüber dem Dollar, die Kostenentwicklung bei inländischen Produktionsfaktoren, staatliche Eingriffe und Auflagen und - nicht zuletzt - die jeweiligen Marktbedingungen.

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