Wasser am Wehr symbolisiert Wasserkraft; Quelle: BMWi/Holger Vonderlind

© BMWi/Holger Vonderlind

Für die Stromproduktion aus Wasserkraft wird die natürliche Fließbewegung des Wassers - in erster Linie von Flüssen bzw. Stauseen - genutzt. Im Bereich der Meere lassen sich sowohl der Tidenhub (das periodische Fallen und Steigen des Meeresspiegels) als auch der Energiegehalt von Strömung und Wellen für die Stromerzeugung einsetzen.

Der Vorteil von Wasserkraft und Meeresenergie gegenüber der Windenergie und Photovoltaik besteht darin, dass die Energie zeitlich recht konstant bereitgestellt bzw. zuverlässig vorausgesagt werden kann. Bei der Wasserkraft handelt es sich um eine bewährte Energiequelle, die allerdings in Deutschland an weitgehend allen geeigneten Standorten bereits zum Einsatz kommt. Die Nutzung der Meeresenergie dagegen befindet sich weltweit noch im Demonstrationsstadium und ist nicht für die Anwendung in Deutschland geeignet.

Die Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt bei gegebener ökologischer Eignung der Technologien Forschungsprojekte zur Stromerzeugung aus Wasserkraft und Meeresenergie (siehe Förderbekanntmachung zum 6. Energieforschungsprogramm (PDF: 1.12 MB)).