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Die fortlaufende Weiterentwicklung der Energieforschungspolitik mit Blick auf die sich ändernden Rahmenbedingungen erfordert umfangreiches und detailliertes Orientierungswissen. Vor diesem Hintergrund werden Forschungsvorhaben gefördert, die sich auf methodisch fundierte Art und Weise mit potenziellen Entwicklungspfaden des Energiesystems befassen sowie deren Auswirkungen analysieren.

Im Förderschwerpunkt "En:SYS - Systemanalyse für die Energieforschung" werden dazu methodische und analytische Arbeiten unterstützt, die sich mit der zukünftigen Ausgestaltung des Energiesystems beschäftigen. Eine wichtige Rolle spielen dabei quantitative Modelle, die potenzielle Entwicklungen des Energiesystems simulieren und die darin zum Einsatz kommenden Techniken gesamtwirtschaftlich bewerten.

Die Bandbreite der geförderten Themen reicht von ingenieurwissenschaftlichen und ökonomischen über sozialwissenschaftliche bis zu mathematischen und informationstechnischen Forschungsarbeiten.

Das 2015 ins Leben gerufene Forschungsnetzwerk Systemanalyse dient der Zusammenarbeit und dem Austausch der Forschungsakteure. Mithilfe des Forschungsnetzwerks sollen unter anderem die Forschungsaktivitäten transparenter gemacht und der Praxistransfers und die Qualitätssicherung gefördert werden.

Strategisch wichtige Förderthemen

  • Fachlich-thematische Analysen (unter anderem zu Speicher, Netze, Elektromobilität, Technikbewertung, Technikakzeptanz, Hemmnisanalysen)
  • Methodische Weiter- und Neuentwicklung von Energiemodellen (unter anderem mathematische und informationstechnische Verfahren, Energieträgerkopplung, Unsicherheiten)
  • Datenbasis und Kohärenz der Modelle (unter anderem Qualitätssicherung, Bewertung von Datenquellen, Referenzdatensatz, Modellvalidierung)