Was ist "Internet der Dienste"?

Mit dem "Internet der Dienste" entstanden Entwicklungs- und Diensteplattformen, um webfähige Dienste einfacher kreieren und im Internet anbieten zu können. Auf diesen Plattformen konnten Kunden Diensteangebote suchen, diese vergleichen und je nach Bedarf zusammenstellen. Je nach Anwendungsgebiet wurden Plattformen auf den Bedarf bestimmter Branchen (z.B. Automobilindustrie) oder auf bestimmte Anwendungsfälle (z. B. Autokauf) zugeschnitten. Hierbei spielten modulare und kombinierbare Softwareelemente sowie semantische Technologien eine wichtige Rolle. 

Rolle des BMWi:

Das BMWi förderte das Leuchtturmprojekt "THESEUS - Neue Technologien für das Internet der Dienste".

THESEUS war das größte Forschungsprojekt Deutschlands im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und hatte das Ziel, den Zugang zu Informationen zu vereinfachen, Daten zu neuem Wissen zu vernetzen und die Grundlage für die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Internet zu schaffen. Einen wichtigen Schwerpunkt bildete dabei die Entwicklung neuer semantischer Basistechnologien.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Leuchtturmprojekt endete 2012 nach fünfjähriger Laufzeit.

Zukunft des Projekts:

Im Rahmen der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung ist das Zukunftsprojekt "Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft" neu entstanden, das an die Erfolge von THESEUS anknüpft.