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Branchenskizze

Die deutsche feinmechanische und optische Industrie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Gesamtumsatz von insgesamt 63,79 Milliarden Euro. Davon wurden 24,23 Milliarden Euro im Inland und 39,55 Milliarden Euro im Ausland erwirtschaftet. Die Exportquote von 62 Prozent unterstreicht die hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser mittelständisch geprägten High-Tech-Branche.

In den 2.404 Betrieben der optischen, medizinischen und mechatronischen Technologien arbeiten rund 293.000 Menschen (Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten). Die Branche umfasst Hochtechnologiebereiche wie die Photonik, Analysen-, Bio- und Labortechnik, Verbraucheroptik (Consumer Optics) und Medizintechnik. Insbesondere den modernen Optischen Technologien (Photonik) wird ein hohes Innovations- und Wachstumspotenzial in diesem Jahrhundert bescheinigt. Die Bedeutung der Medizintechnik nimmt angesichts der demografischen Entwicklung weltweit immer weiter zu.

Bis 2020 liegen die prognostizierten jährlichen Zuwachsraten in fast allen Teilbranchen bei rund 6 Prozent.

Eckdaten der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie

Eckdaten der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie nach Teilbranchen 2015

TeilbranchenGesamtumsatz
Mrd. Euro
(ggü. Vj.)
Auslandsumsatz
Mrd. Euro
(ggü. Vj.)
Beschäftigte
(in Tsd.)
Verbraucheroptik4,32 (+1,5 %)2,11 (+1,0 %)212 (1,2 %)
Analysen-, Bio- u. Laborgeräte7,85 (+3,1 %)4,21 (+3,0 %)43,1 (+3,4 %)
Photonik30,3 (+6,2 %)20,6 (+6,3 %)127,7 (+0,4 %)
Medizintechnik29,19 (+5,8 %)18,61 (+5,6 %)132,7 (+1,7 %)

Quellen: SPECTARIS e.V., Statistisches Bundesamt

Aufgrund unterschiedlicher Quellen und Abgrenzungen bei der Zahl der Beschäftigten sowie aufgrund von Überschneidungen der einzelnen Branchen weicht die Summe der einzelnen Branchen vom Wert der gesamten feinmechanischen und optischen Industrie ab. Die angegebenen Kennzahlen beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten.

Unterstützung der feinmechanischen und optischen Industrie durch das BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Ansprechpartner bei:

  • dem Erhalt und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der feinmechanischen und optischen Industrie
  • der Fortführung des Nationalen Strategieprozesses "Innovationen in der Medizintechnik" gemeinsam mit dem BMBF und dem BMG
  • der Begleitung und Fortentwicklung von branchenrelevanten, europaweit harmonisierten Richtlinien
  • der Durchführung von Gesprächen mit Branchenverbänden
  • der Begleitung branchenspezifischer Technologiefragen
  • der Begleitung von Forschungsprojekten
  • der Vorbereitung und Durchführung von BMWi-Kongressen und Symposien