PV-Anlage zur Exportinitiative Energie; Quelle: Alice Zidek

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PV-Anlagen mit deutschem Technologie-Know-how in Südafrika zu etablieren - mit dieser Idee gründete der Solaranlagenhersteller maxx-solar & energie GmbH & Co. KG aus Thüringen 2013 in Kapstadt eine Firma. "Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass für viele Interessenten die Installation einer PV-Anlage sehr teuer ist, weil es keine guten Kredite dafür gibt", so Geschäftsführerin Antje Klauss-Vorreiter.

Das Unternehmen entwickelte ein Miet-Modell für Solaranlagen und bewarb sich damit beim dena-Renewable-Solutions-Programm. Das dena-RES Programm ist ein Instrument der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), in dessen Rahmen Erneuerbare-Energien-Anlagen als Leuchtturmprojekte in ausgewählten Zielländern installiert und öffentlichkeitswirksam beworben werden. "Das ist entscheidend, denn nachdem das Pilotprojekt gut funktioniert hat, ging es darum, das Mietkonzept zu etablieren." Auch beim Markteinstieg erwies sich das dena-RES-Programm mit seinem Zugang zu Behörden, Institutionen und Entscheidungsträgern als sehr hilfreich. "Das hätten wir sonst nicht machen können."

Die maxx-solar interessiert sich auch für weitere Märkte auf dem afrikanischen Kontinent. Viele attraktive Absatzmärkte mit wachsendem Energiebedarf liegen in Entwicklungs- und Schwellenländern - eine besondere Herausforderung für den Markteintritt. Hier unterstützt das Projektentwicklungsprogramm (PEP), ein gezielt für Schwellen- und Entwicklungsländer entwickeltes Instrument der Exportinitiative Energie, die Markterschließung durch Informationen, Kontakte zu möglichen Geschäftspartnern sowie Maßnahmen zur Marktvorbereitung und Unterstützung bei der Projektumsetzung. Antje Klauss-Vorreiter hat schon Veranstaltungen zu Tansania und Namibia besucht: "Hier gibt es wichtige Informationen, um neue Märkte gut einschätzen zu können."