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Glossar Geobusiness

Unser Glossar erklärt 26 wichtige Begriffe rund um die Geoinformationswirtschaft.
Von C wie Clustering bis V wie Vektordaten.

G

Software, die digitale Karten mit Inhalten von Datenbanken und Textdateien verknüpft für raumbezogene Abfragen und Analysen. So lassen sich topografische Karten, Satellitenbilder, Luftbilder, Fotografien, technische oder statistische Messwerte beliebig kombinieren und als digitale Karten ausgeben. Dabei können verschiedene thematische Ebenen übereinandergelegt werden. Der Name GIS steht dabei für die Software allein oder für das ganze System mit Daten und das Prinzip der Anwendung.

Webportal im Rahmen der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE): Über das Portal lassen sich Geodaten von Bund, Ländern und Gemeinden ebenenübergreifend suchen und abfragen.

Das weltweit wichtigste Navigationssystem zur satellitengestützten Bestimmung geografischer Positionen, entwickelt seit den 1979er-Jahren vom US-Verteidigungsministerium und seit 1995 offiziell in Betrieb genommen. Zunächst wurden GPS-Signale mit Blick auf Fremdnutzung künstlich verschlechtert. Dieses Verrauschen wurde jedoch im Jahr 2000 abgeschaltet, sodass seither auch zivilen Nutzern Ortungen auf zehn Meter und oft noch genauer zur Verfügung stehen. Verschiedene Differenzmethoden (Differential-GPS/DGPS) steigern die Genauigkeit in der näheren Umgebung eines Referenzempfängers auf Werte im Zentimeterbereich.

Bundesweites Webportal für weiterverwertbare, maschinenlesbare Verwaltungsdaten von Bund, derzeit (2016) zehn Ländern und diversen Kommunen. Die Daten sind in Rubriken wie „Transport und Verkehr“, „Verbraucherschutz“, „Bevölkerung“ oder „Geografie, Geologie und Geobasisdaten“ sortiert. Das Portal soll es erleichtern, offene Rohdaten der Verwaltungen zu suchen und zu nutzen, und zugleich den Open-Government-Prozess unterstützen.

I

Das 2006 in Kraft getretene Gesetz regelt die Weiterverwendung von Informationen öffentlicher Stellen des Bundes und der Länder in Deutschland, besonders zur Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen der digitalen Wirtschaft.

Auf unterschiedlichen Ebenen in Europa werden Geodaten eingesetzt. Bisher standen sie jedoch nicht grenzübergreifend und vernetzt zu Verfügung. Da sich öffentliche Verwaltungen mehr und mehr öffnen, und dank moderner Geoinformationstechnologie, gibt es eine solide Basis für europaweit vernetzte Geoinformationen. Eine „Infrastructure for Spatial Information in Europe“ aufzubauen, ist in der EU-Richtlinie 2007/2/EG vom 14. März 2007 festgeschrieben. Die Richtlinie legt allgemeine Bestimmungen für diese europäische Infrastruktur fest, die sich ihrerseits auf national einzurichtende und zu verwaltende Geodateninfrastrukturen stützt. In Deutschland wird diese Infrastruktur durch das Geodatenzugangsgesetz (GeoZG) geregelt.

M

Pixel sind sogenannte Bildpunkte. Die vorangestellte griechische Worterweiterung „mega“ steht für eine Million. Megapixel ist die gebräuchliche Einheit, um physikalische Sensoroder Bildauflösungen anzugeben. Bei höheren Bildauflösungen, also mehr Bildpunkten pro Fläche, ist die Rasterung kleiner und die Bildinformation umso detailreicher. Bezogen auf Fotos bedeutet das zum Beispiel, dass größere Abzugsformate möglich sind.

Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten. Die Metadaten eines Buches sind zum Beispiel der Autorenname, der Verlag, das Erscheinungsjahr, die Auflage und die internationale Standardbuchnummer. Metainformationen von Geodaten sind unter anderem der Name des Datensatzes, wann und wie die Daten gewonnen wurden, die Zugriffsrechte und Nutzungsbedingungen.

N

Erklärung von Rechten und Pflichten rund um die Veröffentlichung und Nutzung von (Geo-)Daten. Sie stellen einen Vertrag zwischen Bereitsteller und Nutzer dar. Ihre Bestimmungen legen den Rahmen des Umgangs mit den betreffenden Daten fest.

O

Die freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von Daten. Dahinter steht die Idee, dass in einer digitalen Gesellschaft relevante Daten öffentlich zugänglich sein und adressatengerecht und benutzerfreundlich aufbereitet zur Verfügung stehen sollten. Dies soll mehr Transparenz für die politische Arbeit schaffen und zugleich den wirtschaftlichen Weiternutzen oft staatlicher Daten fördern. Dazu werden freie Lizenzmodelle verwendet.

Infografik: Potenziale für die Wirtschaft. Open Data.

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