Navigation

Themenseite -

Initiativen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Einleitung

Logo des audit berufundfamilie

Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit gutem Beispiel voran. Als erstes Bundesministerium hat es bereits 2002 das Zertifikat des audits berufundfamilie erhalten. Im Jahr 2015 wurde das BMWi für weitere vier Jahre zum bisher fünften Mal für seine familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet:

Unser Gleitzeitmodell schafft mehr Freiraum, um die individuelle Arbeitszeit besser auf familiäre Verpflichtungen abzustimmen. Bei der Auswahl der Telearbeitsplätze können wir Beschäftigte mit Kindern unter 14 Jahren oder mit im Haushalt lebenden pflegebedürftigen Angehörige berücksichtigen.

Die umfassende Informationsbroschüre Beruf & Familie hält alle wichtigen Informationen rund um Mutterschutz, Elternzeit und Teilzeit bereit. Außerdem bieten wir unterstützenden Service für Familien an, z. B. ein Eltern-Kind Büro und Elternparkplätze in Berlin und Bonn, die Vermittlung von Ferienbetreuung, Tagesmüttern, Kinderfrauen und Notmüttern. Kooperationen mit Kitas sichern bei Bedarf Kita-Plätze in unmittelbarer Nähe des Ministeriums. Die Veranstaltung "Zurück ins BMWi" im Rahmen des Rückkehrmanagements sowie der Zugriff auf das BMWi-Intranet sichern Beschäftigten in Elternzeit und Sonderurlaub die Kontakthaltemöglichkeit zum Bundeswirtschaftsministerium. Seit 2010 gibt es ein Mentoringprogramm für Berufsrückkehrer/innen und Teilzeitarbeitende.

Mit der Anfang 2015 abgeschlossenen "Re-Auditierung Sicherung" wurde die nachhaltige Umsetzung der familienbewussten Personalpolitik langfristig überprüft. Als besondere Herausforderung wird die Unterstützung der Vereinbarkeit von Führung und Wahrnehmung familiärer Aufgaben angesehen.

Die wichtigsten Ziele und Maßnahmen bis Mitte 2018 sind:

  • Die Rahmenbedingungen für alternierende Telearbeit und mobile Arbeitsformen sollen überprüft und ggf. angepasst werden.
  • Die familienbewusste Führungskompetenz und -kultur soll weiter gestärkt werden durch

    • regelmäßige Informationen (Überarbeitung und Kommunikation des Leitfadens für Führungskräfte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie),
    • ein erneutes Führungskräfte-Feedback unter Einbeziehung der Vereinbarkeitsthematik sowie
    • Überprüfung des Anforderungsprofils von Führungskräften hinsichtlich der sozialen Führungskompetenz (entsprechende Aufnahme und Gewichtung in Auswahlverfahren für Führungspositionen).
  • "Karriere und Familie" soll unterstützt werden durch die Erarbeitung und Veröffentlichung der Rahmenbedingungen "Führung in Teilzeit" (unterschiedliche Modelle für Doppelbesetzung von Führungspositionen; Stellvertretung, Besetzung herausgehobener Funktionen in Teilzeit, auch im Jobsharing).
  • Es soll ein Familientag für alle Beschäftigten einschließlich der Beurlaubten stattfinden.

Das im Auftrag der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelte "audit" ist ein strategisches Managementinstrument, das Unternehmen und Organisationen dabei hilft, das Arbeitsumfeld der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter familienfreundlich zu gestalten.

Weiterführende Informationen

Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative, um Vielfalt in Unternehmen und Institutionen zu fördern.

Die Charta der Vielfalt möchte die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gehört seit Juni 2014 zu den Unterzeichnern der Charta. Eine Übersicht der Unterzeichner finden Sie hier.

Träger der Initiative ist seit 2010 der gemeinnützige Verein Charta der Vielfalt e. V. Weiter Informationen zum Verein finden Sie hier. Die Charta der Vielfalt treibt durch unterschiedliche Projekte die inhaltliche Diskussion zu Diversity Management in Deutschland voran. Einmal jährlich ruft die Charta der Vielfalt zu einem bundesweiten Aktionstag auf, an dem Unternehmen und Institutionen den Vielfaltsgedanken in den Fokus rücken.

Die demografischen Veränderungen und ihre Folgen sind in Deutschland seit vielen Jahren in nahezu allen Lebensbereichen spürbar. Ihre Ursachen sind in erster Linie die kontinuierlich steigende Lebenserwartung, das dauerhaft niedrige Geburtenniveau und die wachsende nationale und internationale Mobilität. Diese drei demografischen Dauertrends führen dazu, dass sich die Bevölkerung in ihrer Struktur bereits gewandelt hat und laufend weiter verändern wird.

Mit dem Demografiebericht von 2011 und der Demografiestrategie von 2012 hat die Bundesregierung diese Herausforderungen angenommen. Der Demografiebericht dokumentiert die demografische Entwicklung und ihre mittel- und langfristigen Folgen für Deutschland. Die umfassende Demografiestrategie mit dem Titel "Jedes Alter zählt" zielt darauf ab, die Chancen der Bevölkerungsentwicklung zu nutzen. Sie zählte erstmals alle Handlungsfelder auf, die für die politische Gestaltung des demografischen Wandels relevant sind. Auf dieser Grundlage hat die Bundesregierung einen Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aller staatlichen Ebenen, der Wirtschaft, der Sozialpartner, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft gestartet. Gemeinsame Arbeitsgruppen haben konkrete Lösungsansätze formuliert. Erste Ergebnisse dieser intensiven Zusammenarbeit wurden der Öffentlichkeit im Mai 2013 auf dem Demografiegipfel der Bundesregierung vorgestellt.

Am 14. Januar 2015 hat die Bundesregierung beschlossen, diesen Ansatz zu vertiefen und die Demografiestrategie unter dem Titel "Für mehr Wohlstand und Lebensqualität aller Generationen" weiterzuentwickeln.

Die Bundesregierung vertieft darüber hinaus die Zusammenarbeit mit den Gestaltungspartnern in insgesamt zehn Arbeitsgruppen:

  • "Gute Partnerschaften für starke Familien"
  • "Jugend gestaltet Zukunft"
  • "Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten"
  • "Selbstbestimmtes Leben im Alter"
  • "Allianz für Menschen mit Demenz"
  • "Regionen im demografischen Wandel stärken – Lebensqualität in Stadt und Land fördern"
  • "Mobilisierung aller Potenziale zur Sicherung der Fachkräftebasis"
  • "Ausländisches Arbeitskräftepotenzial erschließen und Willkommenskultur schaffen"
  • "Bildungsbiografien fördern"
  • "Der öffentliche Dienst als attraktiver und moderner Arbeitgeber"

Die Gestaltungspartner sind von entscheidender Bedeutung für einen erfolgreichen Gesamtprozess. Sie engagieren sich durch ihre Ideen und Beiträge, die auf wertvollen Erfahrungen und Fachwissen basieren. Unter der Leitung eines oder mehrerer Vorsitzenden aus dem Kreis der Bundesregierung und eines oder mehrerer Ko-Vorsitzenden aus dem Kreis der Gestaltungspartner diskutieren sie gemeinsam mit den Vertretern der Bundesministerien über die demografischen Herausforderungen in den jeweiligen Handlungsfeldern, entwickeln neue Lösungsvorschläge und setzen sie mit um. Alle Lebens- und Politikbereiche, die vom demografischen

Weiterführende Informationen

Seit 2007 koordiniert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam mit der Beauftragten für Kultur und Medien die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Ziel der Initiative ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Künstlern, Kulturschaffenden und Kleinstunternehmerinnen und –unternehmern in Branchen wie Film, Mode, Architektur, Kunst, Musik, Theater oder Werbung zu stärken und das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter auszuschöpfen.

Ziele und Schwerpunkte

Die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe, freischaffender Künstlerinnen und Künstler, Kunsthändler, Agenten und Galeristen sollen verbessert und die Kreativwirtschaft als eigenständiges Wirtschaftsfeld und als Wachstumsbranche etabliert und gestärkt werden.

Das bedeutet im Einzelnen, die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft zu beobachten und Bedarfe rechtzeitig zu erkennen sowie Akteure zu vernetzen, umfassend zu informieren und zu qualifizieren. Wirtschafts- und technologiepolitische Programme müssen überprüft und gegebenenfalls an die Bedürfnisse der Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft angepasst werden. Der Zugang zu Fremdkapitel für die Kulturschaffenden muss erleichtert und die Branche auch im Ausland stärker präsentiert werden. Darüber hinaus ist es Ziel der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, die Künstlersozialversicherung weiter zu stabilisieren und den Rahmen für digitalen Urheberschutz fortzuentwickeln.

Maßnahmen und Projekte

Über ein Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, zahlreiche regionale und bundesweite Veranstaltungen, über Branchenhearings/-gespräche, Forschungsgutachten, und Wirtschaftsdialoge soll die Kreativbranche systematisch unterstützt und gestärkt werden.

Darüber hinaus wurden im Förderzeitraum 2010 bis 2015 folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Wettbewerb "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland": Ziel des Wettbewerbs ist es, kreative Ideen in Geschäftsideen zu überführen. Im bundesweiten Wettbewerb werden Menschen ausgezeichnet, die mit einer besonders kreativen oder kulturellen Idee unternehmerisch tätig werden möchten.
  • Regionale Veranstaltungen: Bei Regionalkonferenzen, Netzwerker.Treffen und Impulskonferenzen stand die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft im Fokus.
  • Internationales Theater- und Tanztreffen "Plan C":
    Auf dem internationalen Theater- und Tanztreffen "Plan C" diskutierten Tanz- und Theaterschaffende aus ganz Europa die kreativen Herausforderungen sowie Chancen und neue Perspektiven für den Bereich Darstellende Kunst.
  • Musikmesse South by Southwest: Die Initiative unterstützt den Auftritt deutscher Musikunternehmen und Musikförderer auf dem internationalen Branchentreff.
  • German Fashion Film Award: Der Wettbewerb unterstützt deutsche Designerinnen und Designer dabei, sich auf internationaler Ebene bekannt zu machen, und motiviert Absolventen von deutschen Filmakademien für eine Zusammenarbeit mit jungen Modedesignern.
  • "filmportal.de": Die technische Infrastruktur des Filmportals als die zentrale Online-Plattform für umfassende Informationen zum deutschen Film wird ausgebaut.

Weiterführende Informationen

„Unternehmergeist in die Schulen“ bündelt Initiativen, die Schülerinnen und Schülern wirtschaftliches Handeln und Themen näher bringen. Angesprochen sind Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, um ihre Arbeit im Bereich der ökonomischen Bildung zu unterstützen. Das Angebot richtet sich aber auch an Schülerinnen und Schüler und bietet speziell für Jugendliche aufbereitete Informationen rund um das Thema Wirtschaft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie möchte Sie alle einladen, Wirtschaftsthemen im Schulalltag Raum und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Das gemeinsame Ziel der Aktivitäten von „Unternehmergeist in die Schulen“: Schüler und Jugendliche so früh wie möglich an „Wirtschaftspraxis“ heranzuführen. Das Portal www.unternehmergeist-macht-schule.de präsentiert erfolgreiche Initiativen und Wirtschaftsprojekte, zeigt praktische Erfahrungen und bietet Hilfen und Tipps.

Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern fördern

Bei „Unternehmergeist in die Schulen“ geht es um die Förderung von Kreativität, verantwortlichem Handeln und sozialer Kompetenz – und Lernen durch Erfahrung.
Die Projekte fördern kreative Potenziale bei Schülerinnen und Schülern, unterstützen sie bei der Berufsorientierung und stärken nicht zuletzt Schlüsselqualifikationen wie Eigeninitiative, Selbständigkeit, Team- und Kommunikationsfähigkeit, Problemlösungsverhalten sowie Verantwortungsbewusstsein. Insgesamt soll ein Beitrag zu Verbesserung der unternehmerischen Handlungskompetenz geleistet werden. Ein besonderes Merkmal dieser Projekte sind Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen oder Partnern der Wirtschaft sowie Schulen und Forschung.

Im Initiativkreis „Unternehmergeist in die Schulen“ arbeiten derzeit die nachfolgenden Projekte/Initiativen zusammen: JUNIOR, business@school eine Initiative von The Boston Consulting Group, Jugend gründet, Deutscher Gründerpreis für Schüler, Schul/Banker, TheoPrax, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (Fachnetzwerk Schülerfirmen der DKJS, Lab2Venture), NEBS, Ifex, Ideen machen Schule, Achievers International, NFTE, Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V., Wissensfabrik, Schülergenossenschaften.

Vorschau auf unser überarbeitetes Online-Angebot

Beta-Prozess

Mit unserem überarbeiteten Online-Angebot möchten wir Sie noch umfassender informieren. Noch sind wir nicht ganz fertig ... Jetzt beta-testen und besser machen!

Nutzerbefragung

Nutzerbefragung

Wir würden gerne von Ihnen wissen: Wie gefällt Ihnen das neue BMWi.de? Was können wir noch verbessern?

Befragung starten