Entwicklungsperspektiven der Konformitätsbewertung und Akkreditierung in Deutschland

Dr. Thomas Teichler, Technopolis (links) und Dr. Sven Halldorn, BMWi
Dr. Thomas Teichler, Technopolis (links) und Dr. Sven Halldorn, BMWi
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© BMWi

Qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen sind für Deutschlands Position als eine führende Exportnation entscheidend. Mit dem Wachstum des weltweiten Handels, der internationalen Arbeitsteilung und der Spezialisierung entlang der Wertschöpfungskette ist gegenseitiges Vertrauen der Marktteilnehmer in die Qualität und Sicherheit der gehandelten Waren und Dienstleistungen unabdingbar. Hierbei kommen den international etablierten Instrumenten der Konformitätsbewertung und der Akkreditierung eine zentrale Rolle bei der Qualitätssicherung zu. Doch welche Bedeutung haben Konformitätsbewertung und Akkreditierung für die deutsche Wirtschaft? Wie werden sich der Bedarf an Konformitätsbewertung und die Nachfrage nach Akkreditierung in Deutschland entwickeln? Wann und in welchen Sektoren ist ein Kompetenznachweis durch Akkreditierung sinnvoll? 

Wichtige Erkenntnisse dazu liefert die Studie zu den "Entwicklungsperspektiven der Konformitätsbewertung und Akkreditierung in Deutschland", die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bei der Technopolis Deutschland GmbH und dem DIN Deutsches Normungsinstitut e.V. in Auftrag gegeben hat. 

5.380 Konformitätsbewertungsunternehmen mit etwa 86.100 Beschäftigten in Deutschland setzten 2010 insgesamt 8,8 Mrd. Euro um. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Konformitätsbewertung und Akkreditierung ist jedoch auf Grund ihrer indirekten Wirkungen  deutlich höher als deren Umsatz. Für die Zukunft wird eine steigende Nachfrage sowohl für die Konformitätsbewertung als auch für die Akkreditierung in Deutschland erwartet.

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