28.1.2016

Deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Mittelstand: Gleicke leitet fünfte deutsch-chinesische Mittelstandskonsultationen

Flaggen von China und Deutschland; Quelle: istockphoto.com/Nikada - colourbox.de
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Zu den fünften deutsch-chinesischen Mittelstandskonsultationen reiste die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Iris Gleicke, nach China. Bei den Gesprächen vom 16. bis zum 20. Januar wurde die deutsche Delegation durch Vertreter der Auslandshandelskammer und der Germany Trade and Invest (gtai) unterstützt.

Vielfältige Chancen für den Mittelstand, aber zuverlässige Rahmenbedingungen wichtig

Staatssekretärin Gleicke tauschte sich mit dem chinesischen Vizeminister für Industrie und Informationstechnologie, Dr. Fei Feng, in Jieyang (Provinz Guangdong) zu aktuellen Themen der Mittelstandspolitik aus. In dem Umbau Chinas zu einem nachhaltigeren und innovationsgetragenen Wachstumsmodell sah Gleicke vielfältige Chancen für die künftige Zusammenarbeit deutscher und chinesischer KMU, beispielsweise in den Bereichen Umwelttechnik, Energieeffizienz und Recycling. Zugleich mahnte sie weitere Reformen der chinesischen Regierung an: "Wir brauchen ein wirkliches 'level playing field' bei den Rahmenbedingungen. Das heißt, für ausländische Unternehmen in China müssen die gleichen Bedingungen wie für chinesische Unternehmen gelten. Der Schutz geistiger Eigentumsrechte muss effektiv durchgesetzt werden. Nur dann werden KMU und Start-ups aus Deutschland das Vertrauen haben, um sich einer Zusammenarbeit in innovativen Feldern breiter zu öffnen," so Gleicke.

Die mittelstandspolitischen Konsultationen finden seit 2006 in regelmäßigen Abständen abwechselnd in Deutschland und China statt. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit gerade auch im Sinne der kleinen und mittleren Unternehmen aus beiden Ländern zu verbessern.

Weitere Informationen zu den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen und ein Länderportrait Chinas finden Sie auf der Internetseite von Germany Trade and Invest (GTAI).

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