15.4.2015

"WTO-widrige Handelsbarrieren abbauen, freie und transparente Marktzugänge öffnen!"

Positionspapier der in der Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi aktiven Verbände

Flaggen verschiedener Länder symbolisieren Welthandelsorganisation; Quelle: Fotolia.com/Marcel Schauer
© Fotolia.com/Marcel Schauer

Die in der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aktiven Branchenverbände sprechen sich gemeinsam für den Abbau von WTO-widrigen Handelsbarrieren aus. Für sie ist ein freier und transparenter Zugang zu den globalen Märkten eine wichtige Voraussetzung für vertrauensvolle Handelsbeziehungen und die weltweite Kooperation ihrer Mitgliedsunternehmen. Das BMWi teilt diese Position und wird sie im bilateralen und internationalen Austausch mit Ländern, die solche Handelsbarrieren aufstellen, aktiv vertreten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, wie sie in der Erneuerbare-Energien-Branche anzutreffen sind, leiden unter Handelsrestriktionen.

Erneuerbare Energien sind weltweit, aber auch gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern, eine gute und zukunftsweisende Möglichkeit, den steigenden Energiebedarf klimaschonend zu decken. Dazu können und sollen deutsche Technologien, die stets weiterentwickelt und weltweit zuverlässig eingesetzt werden, beitragen. Deshalb unterstützt das BMWi mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien vor allem kleine und mittlere Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche beim Export ihrer Technologien. Die steigende Tendenz, durch WTO-widrige Handelsbeschränkungen und diskriminierende Vergabeverfahren ausländische Anbieter aus dem Markt zu verdrängen, steht diesem Ziel entgegen.

Aus der Sicht der Branchenverbände erleichtert ein diskriminierungsfreier Marktzugang die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den Aufbau von Know-how und effizienten lokalen Strukturen und ist Voraussetzung für die Nutzung effizienter und kostengünstiger Lösungen vor Ort. Handelsbarrieren, wie z. B. diskriminierende Local Content Regelungen, führen direkt oder indirekt zu erhöhten volkswirtschaftlichen Kosten und können so die Verbreitung von neuen Technologien hemmen. Daher setzen sich die unter dem Dach der Exportinitiative Erneuerbare Energien aktiven Verbände für den diskriminierungsfreien Zugang zu offenen und transparenten Märkten weltweit ein und unterstützen die WTO und ihre Mitglieder insbesondere bei den Bemühungen zum Abschluss der Doha-Runde und weiteren Bemühungen zur Öffnung von Märkten.

Das Positionspapier Handelshemmnisse ist hier (PDF: 420 KB) zum Herunterladen verfügbar.

Die Exportinitiative Erneuerbare Energien des BMWi unterstützt kleine und mittlere deutsche Unternehmen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Durch die Bereitstellung von Marktinformationen, die Kontaktanbahnung mit internationalen Kooperationspartnern sowie durch Marketingangebote wird ihnen der Markteinstieg deutlich erleichtert. Weitere Informationen finden Sie unter www.export-erneuerbare.de.

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