18.9.2014

TTIP - Gemeinsames Papier von Bundeswirtschaftsministerium und Deutschem Gewerkschaftsbund

Flaggen USA und Europa stehen für TTIP - Transatlantic Trade and Investment Partnership; Quelle: istockphoto.com/Dragan Trifunovic
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Derzeit verhandeln die EU und die USA über das Freihandelsabkommen "TTIP", kurz für "Transatlantic Trade and Investment Partnership". Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben ihre Vorstellungen zu den "Anforderungen für Freihandelsgespräche zwischen der EU und den USA unter der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Arbeitnehmerrechten und der Gewährung der Daseinsvorsorge" in einem gemeinsamen Papier (PDF: 30 KB) formuliert.

BMWi und DGB vertreten nicht in allen Punkten dieselben Positionen zu TTIP, verfolgen aber an vielen Stellen dieselben Ziele. Es geht unter anderem um Bereiche wie Arbeitnehmerrechte, Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltstandards, die nicht gefährdet werden dürfen. BMWi und DGB betonen aber auch, dass die Handelsgespräche zwischen den großen Wirtschaftsräumen EU und USA die Chance eröffnen, die Handelsbeziehungen zu intensivieren und dabei fair und nachhaltig zu gestalten.