Technologie- und Innovationspolitik
"Lust auf Technik" - Neues wagen, Wachstum stärken, Zukunft gestalten
Neue Technologien und Innovationen verändern die Welt mit atemberaubender Geschwindigkeit - vieles, was gestern noch Zukunftsvision war, ist heute Alltag und morgen bereits überholt. Investitionen in Forschung, Innovation und Fachkräfte sind für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen unerlässlich. Eine hohe Innovationsaktivität sorgt für langfristiges Wachstum, Wohlstand und neue Arbeitsplätze.
Treiber von Innovationen sind zum einen neue Technologien und Dienstleistungen. Zum anderen verlangen gesellschaftliche Veränderungen und globale Herausforderungen wie der Klimawandel, die demographische Entwicklung, oder die zur Neige gehenden fossilen Energiequellen nach innovativen Antworten und zukunftsfähigen Lösungen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt die deutschen Unternehmen, indem es innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schafft und marktorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten fördert.
Die Innovationsstrategie des BMWi
Mit der Innovationsstrategie "Lust auf Technik - Neues wagen, Wachstum stärken, Zukunft gestalten" (PDF: 119,8 KB) wollen wir neue Impulse setzen, um die Innovationstätigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft anzuregen. Dazu bringen wir eine Reihe von neuen Maßnahmen auf den Weg und verbessern bewährte, mit dem Ziel:
- die Aufgeschlossenheit in der Gesellschaft für neue Technologien und Innovationen zu erhöhen,
- die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation weiter zu verbessern,
- die Innovationstätigkeit von Gründern und mittelständischen Unternehmen nachhaltig zu stärken und
- die Förderung der Schlüsseltechnologien auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten.
Mit der neuen Innovationsstrategie baut das BMWi seine Technologiepolitik weiter aus und verknüpft diese mit der Wirtschafts-, Industrie-, Mittelstands-, Energie- und Außenwirtschaftspolitik. Wir verfolgen damit eine konsistente Innovationspolitik, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Die Innovationsstrategie vervollständigt die Aktivitäten des BMWi, etwa zur Mittelstands- und Außenwirtschaftsförderung, zur Sicherung der Rohstoffversorgung und zur Gestaltung der Energiewende.
Die Hightech-Strategie der Bundesregierung
Die Innovationsstrategie ergänzt auch die "Hightech-Strategie 2020" der Bundesregierung, die als gesellschaftlich besonders dringende Bereiche die fünf großen Bedarfsfelder adressiert:
- Gesundheit/Ernährung,
Energie/Klimaschutz,
Sicherheit,
Mobilität und
Kommunikation.
Ausgewählte Fakten zu Forschung und Innovation in Deutschland
Im Ranking des INNOVATION UNION SCOREBOARD 2012 der EU-Kommission liegt Deutschland EU-weit an zweiter Stelle hinter Schweden. Knapp 34.000 forschende und über 110.000 innovative Unternehmen sind in Deutschland aktiv. 21 Prozent aller europäischen Patente stammen aus Deutschland (2010).
Die Bundesregierung stellt in der laufenden Legislaturperiode für Bildung, Forschung und Innovation insgesamt 12 Mrd. Euro zusätzlich bereit, davon die Hälfte für Forschung und Innovation. Damit werden im Jahre 2013 rd. 14,4 Mrd. Euro für Forschung und Innovation zur Verfügung gestellt. So leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag, um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, bis 2015 mindestens zehn Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Bildung und Forschung ausgegeben (2010: 9,5 Prozent). Die FuE-Intensität (d. h. der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am BIP) lag nach Berechnungen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft 2011 bei 2,88 Prozent (2010: 2,8 Prozent). Damit hat Deutschland das Drei-Prozent-Ziel der EU fast erreicht.
Das BMWi stellt im Haushalt 2013 für die technologie- und innovationspolitischen Maßnahmen rd. 2,9 Mrd. Euro bereit. Diese Mittel wachsen bis 2014 auf knapp 3 Mrd. Euro an. Damit hat sich der Technologiehaushalt in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt.
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