KfW-Programme

Fassade eines Hauses wird isoliert, symbolisiert CO2-Gebäudesanierung; Quelle: Fotolia.com/djama
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Für Wohngebäude

Für Wohngebäude: Die KfW-Programme "Energieeffizient Sanieren" und "Energieeffizient Bauen"

Die Kosten für eine energetische Sanierung oder einen energieeffizienten Neubau müssen Bauherren nicht alleine stemmen: Mit zinsgünstigen Krediten und attraktiven Zuschüssen aus den KfW-Programmen "Energieeffizient Sanieren" und "Energieeffizient Bauen" bietet die KfW ein umfangreiches Angebot an finanzieller Unterstützung. Dabei gilt: Je energiesparender ein Gebäude, desto höher die mögliche Förderung.

Nicht nur die Bauherren, sondern auch Mieter und Vermieter profitieren davon. Denn beide Seiten werden durch die KfW-Programme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" finanziell entlastet: Die Förderung federt die Mehrkosten für Investitionen in eine höhere Energieeffizienz ab. Gleichzeitig sorgt die geförderte Maßnahme für dauerhaft niedrigere Betriebskosten - so werden Eigentümer und Mieter unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

Die KfW-Programme "Energieeffizient Sanieren" und "Energieeffizient Bauen" in Kürze

Was wird gefördert?

"Energieeffizient Sanieren":

  • Umfassende Sanierungen zum "KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100, 115, Denkmal"

  • Einzelne Sanierungsmaßnahmen, z. B. Dämmung von Außenwänden oder Dachflächen, Einbau neuer Fenster, Heizungsaustausch, Lüftungsanlagen

  • Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen

"Energieeffizient Bauen":

  • Neubau energieeffizienter Wohngebäude als "KfW-Effizienzhaus 40, 55, 70"

Wer wird gefördert?

Jeder, der ein bestehendes Wohngebäude energetisch saniert oder neues Wohngebäude energieeffizient errichtet, z. B.

  • Privatpersonen (Selbstnutzer und Vermieter)

  • Wohnungsunternehmen und -genossenschaften

  • Wohnungseigentümer oder- Wohnungseigentümergemeinschaften

Wie wird gefördert?

"Energieeffizient Sanieren":

  • Zinsgünstiger Kredit: Für alle, die eine energetische Sanierung finanzieren wollen, wird der Zinssatz für den Kredit aus Bundesmitteln besonders verbilligt. Eine weitere Besonderheit: Je nach erreichtem energetischem Ergebnis müssen bis zu 27,5 % des Kreditbetrags nicht zurückgezahlt werden (sog. Tilgungszuschuss).

  • Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungseigentümer haben die Wahl: Als Alternative zum zinsgünstigen Kredit können sie einen einmaligen Zuschuss erhalten. Hierbei zahlt die KfW nach Abschluss der Sanierung bis zu 30 % der Investitionskosten.

  • Wenn Sie einen Sachverständigen mit der energetischen Fachplanung oder der  Baubegleitung des Sanierungsvorhaben beauftrag haben, können Sie hierfür bis zu 4.000 Euro erhalten. Diese Zuschuss erhalten Sie zusätzlich zum o.g. zinsgünstigen Kredit oder Zuschuss zu den Investitionskosten.

"Energieeffizient Bauen":

Für den Bau energieeffizienter Wohngebäuden können Bauherren einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Wir einer der besonders hochwertigen Standards "KfW-Effizienzhaus 40 und 55" erreicht, erhalten sie zusätzlich einen Tilgungszuschuss von bis zu 10 % des Kreditbetrags. Das bedeutet: Dieser Teil des Darlehens muss nicht zurückgezahlt werden.

Ganz wichtig:

  • Der Antrag muss vor Beginn der Sanierung oder des Neubaus gestellt werden.

  • Bei Antragstellung und nach Abschluss der Maßnahme muss ein Sachverständiger bestätigen, dass die energetischen Förderanforderungen erfüllt werden. Qualifizierte Sachverständige sind in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes unter www.energie-effizienz-experten.de zu finden.

Weitere Informationen:

Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an das KfW-Infocenter wenden: 0800 539 9002 (kostenfreie Servicenummer).