Methodik

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Studie zur Entwicklung einer Methodik zur Ermittlung von Mineralöldaten für die Bundesländer

Bund und Bundesländer benötigen Angaben zu Aufkommen und Verwendung von Erdölerzeugnissen für die Erstellung von Energiebilanzen. Die Energiebilanz des Bundes ist unter anderem durch das Mineralöldatengesetz gedeckt, das jedoch keine länderbezogenen Daten zum Absatz von Kraftstoffen und Heizöl liefert.

Mit dem vorliegenden Forschungsvorhaben wird eine Methodik vorgelegt, mit der die Mineralöldaten der Bundesländer aus der Energiebilanz des Bundes abgeleitet werden können. Die Methode stützt sich auf öffentliche zugängliche Statistiken. Die Mineralöldaten für die Bundesländer wurden im Rahmen des Forschungsvorhabens bereits vollständig für die Zeit zwischen 2010 und 2014 ermittelt.

Änderung des Mineralöldatengesetzes beschlossen

Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz zur Bevorratung von Erdöl, zur Erhebung von Mineralöldaten (PDF: 209 KB) und zur Umstellung auf hochkalorisches Erdgas beschlossen. Der vom Bundeskabinett am 3. August 2016 beschlossene Gesetzentwurf, wurde am 10. November 2016 unverändert vom Bundestag und am 25. November 2016 vom Bundesrat angenommen. Das Gesetz kann damit am 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Laut dem Gesetz können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle vorliegende länderbezogene Mineralöldaten an die Statistischen Landesämter übermittelt werden, damit diese für die Erstellung von Energie- und Treibhausgasbilanzen der Länder genutzt werden können. Die Stellungnahmen der Branchen- und Interessenverbände sowie der Bundesländer zu dem Gesetzentwurf, soweit sie einer Veröffentlichung zugestimmt haben, finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Gesetz finden Sie hier.