Modellvorhaben "go-digital"

Hand mit Icons, symbolisiert das Modellvorhaben "go-digital"; Quelle: Mikkolem/Fotolia.com
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Mit dem Modellvorhaben "go-digital" werden in kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU), einschließlich des Handwerks, externe Beratungsleistungen von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung der in diesem Rahmen empfohlenen Maßnahmen gefördert. Das Programm umfasst drei Module: "IT-Sicherheit", "Internet-Marketing" und "digitalisierte Geschäftsprozesse".

Ziel des Modellvorhabens ist es, KMU und Handwerk bei der Entwicklung und Realisierung von ganzheitlichen IT-Geschäftskonzepten und organisatorischen Maßnahmen in den oben genannten IKT-Kompetenzbereichen zu unterstützen, damit sie mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den Bereichen Erhöhung des Sicherheitsbedarfs bei steigender digitaler Vernetzung, Online-Vertrieb und wachsende Digitalisierung des Geschäftsalltags Schritt halten können. Somit wird ein wirkungsvoller Beitrag zur Umsetzung der Digitalen Agenda der Bundesregierung geleistet, den Mittelstand sowohl als IKT-Anbieter als auch als IKT-Nachfrager möglichst umfassend beim Übergang in die digitale Wirtschaft zu begleiten und zu stärken.

Was?

Das Modellvorhaben "go-digital" soll mit seinen drei Modulen "Internet-Marketing", "digitalisierte Geschäftsprozesse" und "IT-Sicherheit" KMU und das Handwerk zielgruppenspezifisch und praxiswirksam dabei unterstützen, mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, der wachsenden Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten zu können.

Für wen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen, im Jahr vor dem Vertragsabschluss einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. Euro ausweisen und eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.

Als Beratungsunternehmen kann sich vom BMWi autorisieren lassen, wer fachliche Expertise, wirtschaftliche Stabilität, die Gewähr einer wettbewerbsneutralen Beratung, Bezug zur kleinbetrieblichen Beratungsklientel, Zusammenarbeit mit (Fach-) Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Anerkennung und Erfüllung der Qualitätsstandards des Programms nachweist und gewährleistet. 

Wie?

Vorerst als Modellvorhaben in den Regionen Ruhrgebiet und Sachsen (einschließlich Raum Halle) fördert das BMWi externe Beratungsleistungen von dazu autorisierten Unternehmen in betroffenen KMU und dem Handwerk mit bis zu 75 %. Die Förderung erstreckt sich hierbei von der Analyse und Erstberatung bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen im Unternehmen.

Sollten Sie Interesse an einer Beratung haben, wenden Sie sich bitte an ein autorisiertes Beratungsunternehmen. Eine entsprechende Übersicht finden Sie hier (PDF: 303,5 KB).

Sollten Sie Interesse an einer Autorisierung als Beratungsunternehmen haben, beachten Sie bitte die Voraussetzungen für eine Autorisierung gemäß der Förderungsgrundsätze und wenden sich an den Projektträger. Die Kontaktdaten finden Sie in der rechten Spalte. Die Fristen entnehmen Sie dem nächsten Absatz.

Wann?

Die Annahmefrist für Autorisierungsanträge und Projektanträge der Leistungsstufe 1 endete am 15.10.2015. Die erste Phase des Modellvorhabens ist damit abgeschlossen. Projektanträge der Leistungsstufe 2 werden im Anschluss an bereits eingereichte Anträge der Leistungsstufe 1 weiterhin angenommen. Das Bundeswirtschaftsministerium beabsichtigt die Fördermaßnahmen nach erfolgreicher Evaluation und Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel 2017 als Förderprogramm für das gesamte Bundesgebiet auszubauen.