Elemente der Außenwirtschaftsoffensive
Deutsche Unternehmen im Ausland politisch flankieren
Ziel der Außenwirtschaftsoffensive des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ist es, die Außenwirtschaftspolitik und ihr Instrumentarium kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu bündeln. Innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen dabei im Mittelpunkt der politischen Flankierung. Folgende Maßnahmen wurden bzw. werden im Rahmen der Offensive ergriffen:
In enger Abstimmung mit der Wirtschaft die Überführung der bisherigen Programme "Förderung des Auslandsengagements ostdeutscher Unternehmen", "Förderung von außenwirtschaftlichen KMU-Markterkundungsmaßnahmen" und "Kooperationsförderung wissensintensiver und unternehmensbezogener Dienstleistungen" in ein neues gemeinsames Programm "Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten für KMU des produzierenden Gewerbes und für Dienstleister".
Gezielte Förderung des Exportes und der Verbreitung zukunftsträchtiger deutscher Technologie auf Auslandsmärkten mit den Exportinitiativen "Erneuerbare Energien" und "Energieeffizienz".
Ausbau der für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in 2010 gestarteten Exportinitiative "Health - Made in Germany", um die Position dieser Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken.
Fortführung der 2012 gestarteten Exportinitiative "Zivile Sicherheitstechnologien", aktuell mit dem besonderen Schwerpunkt "Sicherheit bei internationalen Sportgroßereignissen".
Besondere Berücksichtigung innovativer KMU bei Minister- und Staatssekretärsreisen.
Mit der Initiative "Neue Zielmärkte" Hervorhebung von Schwellenländern, die sich anders als die BRICS-Staaten einer bislang eher verhaltenen wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Aufmerksamkeit erfreuen (derzeit Algerien, Chile, Ghana, Indonesien, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Peru, Thailand und Vietnam).
Prüfung von Maßnahmen zur besseren Unterstützung der Beteiligung von KMU bei größeren Losen in Ausschreibungen zusammen mit den Wirtschaftsverbänden.
Kontinuierliche Begleitung der Luft- und Raumfahrtindustrie in Wachstumsmärkte, insbesondere Ausbau der deutschen Wettbewerbsposition in kommerziellen und institutionellen Raumfahrtmärkten durch die internationale Vermarktung von Satellitentechnologie und nachgelagerten Dienstleistungen aus Deutschland.
Flankierung der Akquisitionsbemühungen der Verteidigungsindustrie unter Beachtung der Exportbestimmungen.
Förderung des Exportes kultureller und kreativer Produkte und Dienstleistungen sowie bessere Kommunikation der Potenziale der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft im Ausland über das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.
Zielgerichtete Fokussierung auf wissensintensive Bereiche wie die Pharma- und Biotechnologie und die Medizin- und Umwelttechnik.
Erweiterung der an Standorten der Vereinten Nationen (VN) eingerichteten Beschaffungsinformationsstellen und Durchführung von Beschaffungsseminaren an den VN-Standorten New York, Kopenhagen, Rom und Genf, um die deutsche Wirtschaft bei Vergabeverfahren internationaler Organisationen besser zu unterstützen.
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Außenwirtschaft
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- Initiative "Neue Zielmärkte"
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