Mechatroniker/-in

Teil einer elektrischen Anlage
© 1100/Photocase

Was machen Mechatroniker?

Immer mehr Maschinen und Anlagen bestehen aus mechanischen und elektronischen Bauteilen: Autopiloten für Flugzeuge und Schiffe zum Beispiel, ABS-Bremsen in Autos oder auch elektronische Antriebssysteme. Mechatroniker sind also eine Mischung aus Mechaniker und Elektroniker. Sie montieren Anlagen und Maschinen aus mechanischen und elektronischen Teilen, nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Natürlich sorgen sie auch für die Wartung und Instandhaltung der Anlagen. Dabei arbeiten sie oft vor Ort zum Beispiel in den Produktionshallen von Großkunden.

Mechatroniker ...

  • spanen (z. B. hobeln, fräsen), trennen und formen per Hand und mit Maschinen Metalle und Kunststoffe
  • verbinden verschiedene Werkstoffe durch Schrauben, Löten, Kleben oder Schweißen
  • installieren elektrische Baugruppen und Komponenten (Bestandteile)
  • bauen und prüfen elektrische, pneumatische (arbeiten mit Luftdruck) und hydraulische (arbeiten mit dem Druck bestimmter Flüssigkeiten) Steuerungen für Anlagen
  • setzen Baugruppen und Einzelteile zu Maschinen und Systemen zusammen
  • montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen, transportieren und sichern sie
  • programmieren mechatronische Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen, Produktionsstraßen zur Herstellung von Autos
  • nehmen mechatronische Systeme in Betrieb, bedienen sie und halten sie Instand
  • installieren und testen Hard- und Softwarekomponenten
  • prüfen z. B. elektrische Größen und Signale von mechatronischen Systemen und stellen Steuer- und Regeleinrichtungen ein

Mechatroniker arbeiten für ...

  • Betriebe der Metall- und Elektroindustrie
  • Betriebe des Maschinen- und Anlagenbaus

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Ausbildung und Beruf

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Das Insider-Video: Mechatroniker/-in

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