Deutscher Musikinstrumentenpreis

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Der Wettbewerb wurde ins Leben gerufen, um auf besonders gute Produkte in der Musikinstrumentenbranche aufmerksam zu machen.

Über den Wettbewerb

Zur Förderung deutscher Musikinstrumente hat das Bundeswirtschaftsministerium 1990 den Deutschen Musikinstrumentenpreis (DMIP) gestiftet und mit Erlassen vom 27.07.1998 und 15.09.2006 fortgeführt.

Mit dem DMIP, der jährlich anlässlich der Frankfurter Musikmesse verliehen wird, werden besonders gute Produkte aus der industriellen und handwerklichen Fertigung ausgezeichnet. Den Herstellern soll ein Anreiz zur weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit und damit ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegeben werden.

Der Preis ist ein Ehrenpreis, der als Urkunde und Medaille an den Hersteller des Musikinstrumentes überreicht wird. Außerdem werden die ausgezeichneten Instrumente auf der Frankfurter Musikmesse präsentiert und für die Zeit der Messe ausgestellt. Die Gewinner können in ihrer Werbung auf den Gewinn des Preises hinweisen.

Der Wettbewerb wird jährlich für zwei Produktgruppen ausgeschrieben. Die Auswahl des Instrumentes einer Produktgruppe, für das der Wettbewerb durchgeführt wird, erfolgt unter Berücksichtigung der Zahl der für dieses Instrument eingegangenen Meldungen und seiner eventuellen Beteiligung an den bisherigen Wettbewerben.

Am Wettbewerb können Hersteller teilnehmen, deren Instrumente in der Bundesrepublik Deutschland gefertigt und bereits zum Zeitpunkt der Anmeldung zum Wettbewerb im Handel oder Direktverkauf angeboten werden. Einzelanfertigungen (Unikate) sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Namen der Teilnehmer unterliegen der Vertraulichkeit; nur die Preisträger werden öffentlich genannt.

Die Beurteilung der am Wettbewerb teilnehmenden Instrumente erfolgt in einem dreigeteilten Verfahren:

  • Messung der akustischen Eigenschaften auf objektive Weise
  • Spielen und Bewertung der Instrumente durch fünf namhafte Musiker
  • Begutachtung der handwerklichen Verarbeitung durch einen unabhängigen Sachverständigen

Die Ergebnisse des Beurteilungsverfahrens sind Grundlage für das Votum des Preisrichterausschusses und die Entscheidung des Kuratoriums.