Konferenz

Internationale Rohstoffkonferenz 2015

Verantwortung übernehmen - Nachhaltigkeit in der Rohstoffwirtschaft fördern

Keyvisual der INternationalen Rohstoffkonferenz
© BMWi

Beginn: 11.11.2015

Ende: 11.11.2015

Ort:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin



Vom 10. bis 11. November 2015 veranstalteten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) die internationale Rohstoffkonferenz "Verantwortung übernehmen - Nachhaltigkeit in der Rohstoffwirtschaft fördern" in Berlin. In Zusammenhang mit der Konferenz fand am 12. November 2015 eine Begleitveranstaltung statt, in der eine Studie zu Auswirkungen von Regelungen zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette von "Konfliktmineralen" auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vorgestellt wurde.

Hintergrund der Veranstaltung:
Mineralische Rohstoffe sind für die industrielle Wertschöpfung und den menschlichen Wohlstand unverzichtbar. Sie leisten einen bedeutenden Beitrag zur Grundversorgung unserer Gesellschaft, von der Lebensmittelversorgung bis hin zu den erneuerbaren Energietechnologien. Trotz eines zunehmenden Recyclings und der verstärkten Einsparung von Rohstoffen durch Ressourceneffizienz wird die bergbauliche Rohstoffgewinnung auch in der Zukunft den größten Anteil an der Rohstoffversorgung decken müssen.
Ökonomische, soziale und ökologische Herausforderungen bei der Rohstoffförderung werden immer stärker beachtet. Darüber hinaus ergeben sich in den globalen und weitverzweigten Wertschöpfungsketten mineralischer Rohstoffe auch zunehmend andere Anforderungen, die gesetzlich oder durch den Endverbraucher eingefordert werden. Hierbei stehen zum Beispiel Fragen der verantwortungsvollen Rohstoffgewinnung, der Sorgfaltspflichten in den Lieferketten mineralischer Rohstoffe oder Fragen der Finanztransparenz im Mittelpunkt der Diskussion. Nachhaltigkeit, Transparenz und soziale Verantwortung in der Rohstoffgewinnung und in der Lieferkette umzusetzen, ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Dazu ist verstärktes Engagement von der nationalen bis zur globalen Ebene erforderlich.

Ziel der Internationalen Rohstoffkonferenz 2015:
Die Konferenz bot ein internationales Forum für Politik, Wirtschaft und die Zivilgesellschaft, um die Herausforderungen einer verantwortungsvollen Rohstoffwirtschaft zu diskutieren. Dabei sollten internationale Lösungsansätze und Initiativen sowie Handlungsoptionen für ein verantwortungsvolles Engagement aufgezeigt werden.

Ferner wurde eine von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe veröffentlichte Studie zu den Auswirkungen von Regelungen zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette von "Konfliktmineralen" auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vorgestellt. Die Studie geht der Frage nach, welche Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten bestehen und wie Unternehmen bei ihrem Versuch, verantwortungsvoll in Bezug auf sogenannte "Konfliktrohstoffe" zu handeln, unterstützt werden können.

Die Veranstaltung fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt und wurde durch den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Herrn Sigmar Gabriel, eröffnet.

Nähere Informationen finden Sie im Programm (PDF: 207 KB).