Pressemitteilung
15.3.2016

Gutachten: Fußball ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Im Fußballstadion zum Thema Sportwirtschaft; Quelle: Fotolia.com/p!xel 66
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Im Rahmen der heutigen Sitzung des Gesprächskreises Sportwirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird das Gutachten "Wirtschaftsfaktor Fußball" vorgestellt. Es wurde im Auftrag des BMWi und des Bundesinstituts für Sportwissenschaft erstellt und kommt zu dem Ergebnis, dass Fußball ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland ist.

Bundesminister Gabriel hierzu: "In Deutschland begleitet uns Fußball nahezu von klein auf als Teamsport auf Bolzplatz und Pausenhof und ist damit eine Art Schule des Lebens. Darüber hinaus hat er aber auch eine große wirtschaftliche Bedeutung, die Studie zeigt dies eindrucksvoll. Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen neuen Rekordumsatz von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Aber auch der Breitensport steht dem Profifußball in nichts nach. Die deutschen Haushalte geben für Fußball mehr als für jede andere Sportart aus; pro Jahr sind das rund 11 Mrd. Euro -je zur Hälfte für aktives Fußballspielen und fürs Zuschauen."

2010 gaben fast 20 % der Deutschen als Zuschauer Geld für Fußball aus, 5,5 Mrd. Euro. Der Profifußball erwirtschaftet Geld vor allem durch Sponsoring und Medienrechte. Die 1. Bundesliga nahm 2014 rund 640 Mio. Euro durch Sponsoring ein. Mit Medienrechten wird sie 2016/17 ca. 835 Mio. Euro erwirtschaften, 97 % mehr als vor 10 Jahren. Die ökonomische Bedeutung des Fußballs als Breitensport ist zwar weniger bekannt als die des Profifußballs, aber dennoch ebenso wichtig: Zehn Mio. Deutsche spielen aktiv Fußball und geben für diesen Sport insgesamt 5,5 Mrd. Euro pro Jahr aus. Durch Sponsoring unterstützt insbesondere die Wirtschaft den Breitensport Fußball mit rund 1,1 Mrd. Euro.

Das Gutachten können Sie hier abrufen.

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