Pressemitteilung
7.3.2016

Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Januar 2016

Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe; Quelle: Monty Rakusen/cultura/Corbis
© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Januar preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1 % zurückgegangen. Die Ergebnisse des Vormonats wurden aufwärts korrigiert. Der Anteil an Großaufträgen war für einen Januar durchschnittlich. Während für Konsum- und Investitionsgüter deutlich mehr Aufträge eingingen (+3,9 % bzw. +1,7 %), waren die Bestellungen für Vorleistungsgüter rückläufig (-4,0 %). Positive Impulse kamen im Januar aus dem Euroraum (+7,5 %).

Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich Dezember/Januar gegenüber Oktober/November nahmen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 0,5 % zu. In der Tendenz entwickeln sich die Bestellungen für Vorleistungsgüter gegenwärtig weniger günstig als die für Investitions- und Konsumgüter. Die Impulse kommen auch in der Zweimonatsbetrachtung gegenwärtig aus dem Ausland.

Die Bestelltätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe war in den letzten beiden Berichtsmonaten stabil und etwas umfangreicher als im positiven Jahresschlussquartal 2015. Die insgesamt durchaus rege Nachfrage aus dem Ausland ist Ausdruck der hohen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie auch in einem fragilen außenwirtschaftlichen Umfeld. Gleichwohl haben sich die Erwartungen in der Industrie zuletzt merklich eingetrübt und signalisieren eine nur moderat aufwärtsgerichtete Entwicklung der Industriekonjunktur.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. März 2016.
[2] Vorläufige Angaben; Saisonbereinigungsverfahren Census X-12-ARIMA.