Pressemitteilung
24.2.2016

Gabriel zur Reform des Investmentsteuerrechts

Meeting in einem Unternehmen symbolisiert INVEST Wagniskapital für Start-up Unternehmen; Quelle: istockphoto.com/Yuri_Arcurs
© istockphoto.com/Yuri_Arcurs

Das Bundeskabinett hat heute die Reform des Investmentsteuerrechts verabschiedet. Diese Reform beinhaltet auch wichtige Aspekte zur Stärkung des Wagniskapitalstandorts Deutschland. 

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hierzu: "Start-ups sind Motor des innovativen Wandels, schaffen Arbeitsplätze und sichern damit die Grundlage künftigen Wachstums. Sie brauchen geeignete Rahmenbedingungen, um zu wachsen. Mir ist es darum ein wichtiges Anliegen, den Wagniskapitalstandort Deutschland zu stärken und die Finanzierung von jungen innovativen Unternehmen nicht zu belasten. Ich begrüße daher die heute vom Kabinett beschlossene Reform des Investmentsteuerrechts, die keine Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Streubesitz vorsieht."

Trotz der internationalen Aufmerksamkeit für die deutsche Start-up-Szene ist der deutsche Wagniskapitalmarkt im internationalen Vergleich und im Verhältnis zur deutschen Wirtschaftskraft zu klein. In anderen Ländern (USA, GB, Israel) wird ein Vielfaches an Wagniskapital relativ zur Wirtschaftskraft investiert. Die Bundesregierung hat sich daher zum Ziel gesetzt, die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital zu verbessern und Deutschland für Wagniskapital attraktiver zu machen. Mit verschiedenen Förderprogrammen, wie beispielsweise. EXIST, INVEST, High-Tech Gründerfonds, European Angels Fund - erreichen wir die Unternehmen in der Frühphase gut. Dennoch sind weitere Verbesserungen gerade in der Wachstumsphase erforderlich.

Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

weitere Informationen zum Thema