Pressemitteilung
24.2.2016

Chinesisches Interesse an deutscher Energiewende ungebremst - Staatssekretär Rainer Baake (BMWi) empfängt Vizeminister Zheng in Berlin

Staatssekretär Rainer Baake (links) mit dem Vizeminister der Nationalen Energieadministration der VR China, ZHENG Shanjie; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Staatssekretär Rainer Baake (links) mit dem Vizeminister der Nationalen Energieadministration der VR China, ZHENG Shanjie
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© BMWi/Susanne Eriksson

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, und der Vizeminister der Nationalen Energieadministration (NEA) der VR China, Herr ZHENG Shanjie, trafen heute in Berlin zu einem bilateralen Austausch über aktuelle Themen der Energiewenden in beiden Ländern zusammen. Diskutiert wurden Möglichkeiten für die Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerkparks sowie aktuelle Herausforderungen auf den Strommärkten, um höhere Anteile erneuerbare Energien in die Stromnetze zu erreichen. 

Staatssekretär Baake: "Der Aufbau einer sicheren, bezahlbaren und umweltfreundlichen Energieversorgung auf Basis hoher Anteile erneuerbarer Energien ist für China ebenso wie für Deutschland ein wichtiges strategisches Ziel. Deutschland unterstützt China daher gern bei der Modernisierung seines Energiesystems. Nur gemeinsam können wir die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Klimawandel und eine nachhaltige Energieversorgung angehen. Hierbei spielt die seit 2006 bestehende deutsch-chinesische Energiepartnerschaft eine wesentliche Rolle. Sie ist auf Regierungsebene angesiedelt und umfasst neben dem Thema der Energieeffizienz auch den Austausch zur systematischen Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz, Fragen der Strommarktreform sowie Smart Grids. Gleichzeitig bindet die Energiepartnerschaft Unternehmen beider Länder ein und stärkt Unternehmenskooperationen zum gegenseitigen Nutzen."

Bis 2040 wird sich lt. Internationaler Energieagentur (World Energy Outlook 2015) Chinas Primärenergieverbrauch nahezu verdoppeln und 25 % des weltweiten Verbrauchs ausmachen. Damit steht China als weltweit größter Energieverbraucher vor enormen Herausforderungen beim Umbau seines Energiesystems. Deutschland unterstützt China aktiv bei der Modernisierung des Energiesystems mittels der seit 2006 bestehenden Energiepartnerschaft, die ein wichtiges Element in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ist.

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle 2 Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt".

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