Pressemitteilung
24.2.2016

Staatssekretärin Gleicke eröffnet Internationale Handwerksmesse 2016 in München

ZDH-Präsident Hans Peter Wollenseifer, Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke, Moderatorin Astrid Frohloff, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Leiter der School of Design Thinking Prof. Ulrich Weinberg (v.l.n.r.); Quelle: BMWi/Maurice Weiss
ZDH-Präsident Hans Peter Wollenseifer, Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke, Moderatorin Astrid Frohloff, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Leiter der School of Design Thinking Prof. Ulrich Weinberg (v.l.n.r.)
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© BMWi/Maurice Weiss

Die Mittelstandsbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, hat heute die diesjährige Internationale Handwerksmesse (IHM) in München eröffnet. Mit über 1000 Ausstellern aus Deutschland und mehr als 30 anderen Ländern ist die IHM die bedeutendste deutsche Messe für Handwerksunternehmen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf den Themen Energieeffizienz und Digitalisierung - zwei der zentralen Zukunftsfelder des Handwerks.

Iris Gleicke: "Die IHM ist eine der bedeutendsten internationalen Leitmessen des Handwerks. Hier zeigt sich, welche Ideen und Innovationen im digitalen Zeitalter stecken und dass digitale Produktentwicklung und moderne Fertigungsverfahren längst zum Handwerk gehören. Um diese Entwicklung zu unterstützen und den notwendigen Technologietransfer zu fördern wird das Bundeswirtschaftsministerium ein 'Kompetenzzentrum Digitales Handwerk' einrichten. Handwerksunternehmen können sich dort in allen Fragen der Digitalisierung informieren lassen."

Iris Gleicke lobte das nachhaltige Engagement der Handwerksorganisation und der vielen Handwerksbetriebe für die Integration von Flüchtlingen. Viele Handwerksbetriebe bieten bereits heute Praktika, Ausbildungs- oder Arbeitsstellen für Flüchtlinge an. In den 550 Bildungsstätten des Handwerks sollen künftig zudem rund 10.000 Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat das Bundeswirtschaftsministerium die Investitionsförderung der handwerklichen Bildungsstätten auf 37 Millionen Euro erhöht.

Auch das BMWi ist in diesem Jahr wieder mit einem Messestand auf der IHM vertreten. Auf dem Stand kann zum Beispiel das "E-Haus" des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke besichtigt werden, welches mittels intelligenter Gebäudetechnik Wohnkomfort, Energieeffizienz und Sicherheit miteinander vernetzt. "Das Handwerk ist bei der Umsetzung der Energiewende und bei der Energieeffizienz ein wichtiger Partner des BMWi. Die Energiewende eröffnet auch dem Handwerk neue Chancen und neue Handlungsfelder," so Staatssekretärin Gleicke bei der Eröffnungsfeier.

Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher über Förderprogramme und Initiativen des BMWi informieren. In zahlreichen Sonderausstellungen, die aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert werden, zeigt sich anhand von praktischen Beispielen die Leistungsfähigkeit des deutschen Handwerks. Die Sonderausstellung "Exempla" steht dieses Jahr unter dem Motto "Kleine Bauten". Sie zeigt, wie Architektur, Design und Handwerk die Digitalisierung zu ihrem Vorteil nutzen. Ebenso gefördert werden die Ausstellungen "Talente" (die wichtigste Nachwuchsauszeichnung des Handwerks), "Meister der Moderne" (Arbeiten nationaler und internationaler Kunsthandwerker) sowie "Schmuck" (Goldschmiede aus allen Kontinenten).

Die Stimmung im Handwerk ist gut. Das deutsche Handwerk ist mit mehr als einer Million Betrieben eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Es beschäftigt rund 5,4 Millionen Menschen und bildet über 370.000 junge Menschen aus. Das Handwerk schloss das Geschäftsjahr 2015 mit einem Umsatzplus von zwei Prozent ab und setzte mehr als 500 Milliarden Euro um. Für 2016 wird mit einem Wachstum von zwei Prozent gerechnet.

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