Pressemitteilung
16.2.2016

Staatssekretär Baake zu den EU-Vorschlägen zur Energieversorgungssicherheit und Energieeffizienz

Sternenkranz Europa zum Thema Energieversorgungssicherheit in Europa; Quelle: istockphoto.com/dem10
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Die Europäische Kommission hat heute ein Paket zur Energieversorgungssicherheit Europas vorgeschlagen. Darin geht es um die Überarbeitung der Gasversorgungssicherheits-Verordnung, um eine Versorgungsstrategie mit verflüssigtem Erdgas (LNG) und Gasspeichern sowie um die Umsetzung der Energiewende im europäischen Wärme- und Kältemarkt. Zudem schlägt die Kommission die Überarbeitung des Beschlusses zu energiebezogenen Abkommen zwischen Mitgliedstaaten und Drittstaaten vor.

Staatssekretär Rainer Baake: "Mit ihrem Winterpaket greift die EU-Kommission das wichtige Thema Versorgungssicherheit der Europäischen Union auf. Zentral hierfür sind aus meiner Sicht vor allem ein funktionierender Binnenmarkt, mehr Energieeffizienz und eine Diversifizierung nach Energieträgern, Lieferländern und Versorgungswegen sowie der stetige Ausbau erneuerbarer Energien. Es ist daher richtig und wichtig, dass die Kommission im Bereich der Gaskrisenvorsorge den marktbasierten Ansatz weiterverfolgt. Regionale Kooperation wird nicht nur im Bereich Strom, sondern auch im Gasbereich immer wichtiger. Hier wird es darum gehen, praxistaugliche Formen der Kooperation zu identifizieren, die zu den Marktrealitäten in Europa passen und die europäische Versorgungssicherheit mit Gas tatsächlich verbessern. Im Wärme- und Kältemarkt betrachtet die Kommission die Erhöhung der Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbare Energien zu Recht gemeinsam, denn nur wenn man beides zusammen denkt, kommt man zu den effizientesten Lösungen."

Der Wärme- und Kältemarkt wird auch in den bis Ende des Jahres anstehenden Novellen der Effizienzrichtlinie, der Gebäuderichtlinie und der Erneuerbare-Energien-Richtlinie besondere Bedeutung zukommen. Schließlich weist die Europäische Kommission auf die Bedeutung der Kommunikation und des Austausches mit wichtigen Akteursgruppen im Wärme- und Kältemarkt hin und lädt zu verstärkten Anstrengungen der Mitgliedstaaten auch in diesen Bereichen ein.

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