Pressemitteilung
9.2.2016

Zypries beim 48. Deutsch-Französischen Finanz- und Wirtschaftsministerrat in Paris

Die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries und der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron; Quelle: picture alliance/dpa
Die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries und der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron
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Die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries vertritt das Bundeswirtschaftsministerium heute beim 48. Deutsch-Französischen Finanz- und Wirtschaftsministerrat. Dort wird sie gemeinsam mit dem französischen Wirtschaftsminister Macron, den Finanzministern Dr. Schäuble und Sapin sowie den beiden Notenbankpräsidenten Dr. Weidmann und Villeroy de Galhau die aktuellen wirtschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen Deutschlands, Frankreichs und Europas besprechen.

Brigitte Zypries: "Damit Deutschland und Frankreich auch in zehn Jahren leistungsfähige Wirtschafts- und Industriestandorte in Europa sind, müssen wir unsere Wirtschaft auf einen höheren Pfad von privaten und öffentlichen Investitionen bringen. Hierfür müssen wir das europäische Regelungsumfeld so gestalten, dass es einen geeigneten Rahmen hierfür bildet. Dies ist unsere zentrale Aufgabe. Mit unseren französischen Partnern wird uns das gelingen."

In den Beratungen geht es u. a. um einen globalen Ansatz beim Umgang mit den Flüchtlingsströmen, Mobilisierung privater und öffentlicher Investitionen im Rahmen des Junckerplans, industrielle Kooperation sowie Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion. Der Fokus liegt auf der Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, insbesondere durch Kooperation in der digitalen Wirtschaft, der Handelspolitik sowie durch industrielle Zusammenarbeit. Traditionell bilden die deutsch-französischen Vorschläge die Basis für Lösungen, die später auf europäischer Ebene Impulse für Wachstum, Investition und Beschäftigung gebracht haben. Mit der Einigung über den Stabilitäts- und Wachstumspakt und der Schaffung der Eurogruppe wurden zwei historisch wichtige Entscheidungen in diesem Gremium vorbereitet. Das Format wurde 1988 ins Leben gerufen.

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