Pressemitteilung
19.1.2016

BMWi startet Forschungsprojekt für Testverfahren für hochautomatisierte Fahrzeuge

Cockpit eines Autos zum automatisierten Fahren; Quelle: Fotolia.com/fotohansel
© Fotolia.com/fotohansel

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet heute im Rahmen einer Fachveranstaltung das Forschungsprojekt PEGASUS. Damit sollen die Grundlagen für die Entwicklung von Testmethoden für hochautomatisiertes Fahren, insbesondere auf Autobahnen bis Tempo 130 km/h, entwickelt werden. Das BMWi gewährt hierfür eine Zuwendung von bis zu 16,3 Mio. Euro.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, hierzu: "Automatisiertes Fahren ist ein wichtiger Treiber für Innovationen und Wertschöpfung und damit von hoher Bedeutung für den Automobilstandort Deutschland. Diese Chancen müssen wir nutzen und gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft vorangehen. Die Forschungsinitiative PEGASUS wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten, denn wir brauchen vor allem Testverfahren und Standards für das Testen von hochautomatisierten Fahrzeugfunktionen. So können wir unsere globale Marktführerschaft im Sektor der Fahrzeug-, Zulieferer- und Dienstleistungsindustrie absichern."

Da etablierte Testverfahren bei der hohen Zahl von hochautomatisierten und interaktiven Fahrsituationen wenig praxistauglich und zudem zeit- und kostenintensiv sind, soll Pegasus neue Test- und Freigabemethoden entwickeln. An PEGASUS (Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen) sind 14 Industriepartner, u. a. innovative, klein- und mittelständige Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie, sowie zwei wissenschaftliche Einrichtungen und eine technische Prüforganisation beteiligt. Es soll im Juni 2019 abgeschlossen werden.

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