Pressemitteilung
15.1.2016

Staatssekretär Baake reist zur IRENA-Vollversammlung nach Abu Dhabi

IRENA-Vollversammlung in Abu; Quelle: International Renewable Energy Agency (IRENA)
© International Renewable Energy Agency (IRENA)

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Rainer Baake, reist am Wochenende zur 6. Vollversammlung Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) nach Abu Dhabi. Am Treffen werden Energieminister und hochrangige Delegationen aus den 145 Mitgliedsländern der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) zur 6. Versammlung in Abu Dhabi zusammenkommen. Es handelt sich dabei um den ersten internationalen Gipfel nach der erfolgreichen Klimakonferenz von Paris. Die Delegationen werden die entsprechenden Vorschläge von IRENA diskutieren, wie global der Ausbau der Erneuerbaren beschleunigt und Investitionen in erneuerbare Energien gesteigert werden können.

Staatssekretär Baake: "Nach der Übereinkunft auf dem Klimagipfel in Paris wird es entscheidend sein, dass wir unseren Worten Taten folgen lassen. Hierzu möchte Deutschland mit seinen internationalen Partnern zusammenarbeiten, denn letztlich brauchen wir zur Umsetzung der vereinbarten Ziele die Transformation unserer Energieversorgung. Alle Staaten müssen daher konsequent Energieeffizienz stärken und den Ausbau der erneuerbaren Energien forcieren."

Bei der kommenden Versammlung, an der neben EU-Kommissar Miguel Canete auch zahlreiche Minister aus Industrie- und Entwicklungsländern teilnehmen, werden daher Vorschläge erörtert, wie die Mitglieder der IRENA den Ausbau der Erneuerbaren nach dem Pariser Klimagipfel beschleunigt umsetzen können. Ein immer bedeutenderer Aspekt dabei ist die Frage, wie vermehrt Investitionen in Erneuerbare gelenkt werden können. Hierzu werden Instrumente zur Risikominimierung und Risikoabsicherung von Investments erörtert, die IRENA zusammen mit internationalen öffentlichen und privaten Finanzinstitutionen umsetzen möchte. Auch die weiter gesunkenen Technologiekosten der Erneuerbaren für Wind- oder Solarenergie zeigen, dass die Erneuerbaren schon heute wettbewerbsfähige Alternativen zur konventionellen Energiegewinnung darstellen.

Dass die IRENA-Versammlung und der anschließende World Future Energy Summit auf der arabischen Halbinsel stattfinden, symbolisiert auch das große Interesse der Golfstaaten an der Nutzung ihrer reichlichen Erneuerbaren-Ressourcen. Deutschland wird die Veranstaltungen nutzen, um für die Vorteile der Energiewende zu werben. Im Rahmen des anschließenden World Future Energy Summits werden deutsche Unternehmen, die zu den Weltmarktführern in der Energiebranche zählen, ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

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