Pressemitteilung
23.11.2015

Staatssekretärin Zypries: Genossenschaften für die Zukunft rüsten

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Quelle: BMWi/Andreas Mertens
Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
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© BMWi/Andreas Mertens

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, eröffnet heute im Bundeswirtschaftsministerium ein Symposium zu Genossenschaften. Die Teilnehmer diskutieren, ob die Rechtsform der Genossenschaft weiterhin den aktuellen Herausforderungen gerecht wird und ob Verbesserungen möglich sind.

Staatssekretärin Zypries: "Die Genossenschaften genießen zu Recht ein hohes Ansehen. Seit über 150 Jahren stehen sie für Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Von den Wohnungsgenossenschaften über die Genossenschaftsbanken bis hin zu den Konsumgenossenschaften sind sie Ausdruck des gelebten solidarischen Prinzips: Gemeinsam schaffen wir es! Entwicklungen wie der demografische Wandel, die Energiewende und die Flüchtlingskrise geben auch Genossenschaften neue Betätigungsfelder. Die Genossenschaften als regional verankerte, nachhaltig orientierte und vor allem auch mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisationen in Deutschland werden dies meistern. Wir diskutieren heute, ob es gesetzgeberischer Änderungen bedarf."

Auf dem Symposium wird die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellte Studie "Potenziale und Hemmnisse von unternehmerischen Aktivitäten in der Rechtsform der Genossenschaft" präsentiert. Die Studie zeigt, dass sich das geltende Genossenschaftsrecht bewährt hat. Genossenschaften liegen im Trend: Allein im Zeitraum 2009 bis 2011 waren 900 Neugründungen zu verzeichnen. Die Genossenschaft wird als modern und krisenfest wahrgenommen und gilt als geeignete Organisationsform für bürgerschaftliches Engagement. Ende 2013 gab es in Deutschland ca. 7.900 genossenschaftliche Unternehmen mit über 21,6 Mio. Mitgliedern.

Die Studie finden Sie hier.

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