Pressemitteilung
23.10.2015

Deutsche Auslandshandelskammer in Kiew gegründet

2. Reihe: Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte), ukrainischer Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk (rechts), Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes (links); 1. Reihe: Staatssekretär Matthias Machnig (rechts), Staatssekretär Markus Ederer, Auswärtiges Amt (Mitte), ukrainische Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, Aivaras Abromavicius (links); Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
2. Reihe: Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte), ukrainischer Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk (rechts), Ost-Ausschuss-Vorsitzender Eckhard Cordes (links); 1. Reihe: Staatssekretär Matthias Machnig (rechts), Staatssekretär Markus Ederer, Auswärtiges Amt (Mitte), ukrainische Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, Aivaras Abromavicius (links)
Zoom
© BMWi/Susanne Eriksson

In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk haben der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, und der ukrainische Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel, Aivaras Abromavicius, sowie Staatssekretär Markus Ederer, Auswärtiges Amt, heute ein Regierungsabkommen zur Gründung einer Deutsch - Ukrainischen Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Kiew unterzeichnet.

Staatsekretär Machnig: "Deutschland unterstützt die Ukraine bereits auf ihren Weg der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung. Dieses Engagement möchten wir durch die Vertiefung unserer bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Die Einrichtung einer Deutsch - Ukrainischen Industrie- und Handelskammer in Kiew kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Ihre Einrichtung ist ein Signal dafür, dass wir Handel und Investitionen zwischen unseren beiden Volkswirtschaften intensivieren möchten."

Mit der heutigen Unterzeichnung konnten die im Jahr 2013 begonnenen Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden. Die zukünftige Deutsch - Ukrainische Auslandshandelskammer (AHK Ukraine) wird die Aufgaben der bisherigen "Delegation der Deutschen Wirtschaft in Kiew" übernehmen. Sie wird fester Bestandteil des weltweiten Netzes der deutschen Auslandshandelskammern mit derzeit 130 Standorten in 90 Ländern. Die Kammer soll sich verstärkt um die Interessen und Bedürfnisse ukrainischer Unternehmen kümmern und diese bei der Nutzung des zum 1.1.2016 in Kraft tretenden Vertieften Kooperations- und Freihandelsabkommen (DCFTA) zwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten und der Ukraine unterstützen. Die AHK Ukraine wird durch Mitgliedsunternehmen aus Deutschland und der Ukraine getragenen und finanziell aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt.

Deutschland ist drittwichtigster Handelspartner für die Ukraine und unterstützt den ukrainischen Reformprozess. Mit der ab dem 1. Januar 2016 geplanten vorläufigen Anwendung des Freihandelsteils des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und der EU werden wichtige wirtschaftliche Wachstumsimpulse für die Ukraine erwartet.

Weitere Informationen zu Außenhandelskammern sowie zur Ukraine finden Sie unter Institutionen der Außenwirtschaftsföderung und GTAI - Länderwissen zur Ukraine.

weitere Informationen zum Thema