Pressemitteilung
5.5.2015

Unternehmerdelegation aus den Palästinensischen Gebieten zu Gast im Bundeswirtschaftsministerium

Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke (2.v.l.) mit der Unternehmerdelegation aus den Palästinensischen Gebieten; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke (2.v.l.) mit der Unternehmerdelegation aus den Palästinensischen Gebieten
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© BMWi/Susanne Eriksson

Die parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, begrüßte heute die Teilnehmer des Deutsch-Palästinensischen Wirtschaftsgesprächs zum Auftakt der Roadshow Palästina im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Auf Initiative der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft und der Palästinensischen Diplomatischen Mission in Berlin besucht eine 40-köpfige Unternehmerdelegation aus den Palästinensischen Gebieten, einschließlich dem Gaza-Streifen, Deutschland. Ziel ist es, palästinensische Unternehmen als Partner für Handel und Investitionen vorzustellen und dadurch die wirtschaftliche Kooperation zwischen den Palästinensischen Gebieten und der Bundesrepublik auszubauen.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat die Schirmherrschaft für die Roadshow übernommen "Ich freue mich sehr über die Initiative der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft. Die Roadshow bietet sowohl für deutsche als auch für die palästinensischen Unternehmen ausgezeichnete Chancen, Handels- und Kooperationspartner zu finden, sei es im Bereich Gesundheitswirtschaft, Informationstechnologie, erneuerbare Energien oder Landwirtschaft. Sie kann ein neues Licht auf die palästinensische Wirtschaft werfen und die wirtschaftliche Entwicklung dadurch effektiv befördern. Die deutsche Wirtschaft ermutige ich, die geplanten Veranstaltungen für Kontakte und Kooperationen zu nutzen."

Deutschland exportiert in die Palästinensischen Gebiete hauptsächlich Kraftfahrzeuge, Maschinen und pharmazeutische Erzeugnisse und importiert im Wesentlichen pflanzliche Nahrungsmittel. 2014 gingen die deutschen Exporte in die Palästinensischen Gebiete mit 52,2 Millionen Euro leicht um 1,5 % zurück. Die Importe aus den Palästinensischen Gebieten haben sich um 68 % auf 0,9 Millionen Euro erhöht.

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