Pressemitteilung
5.3.2015

Gabriel: Europäische Energieunion als große Chance

Die Flaggen der EU stehen stellvertretend für das Treffen der EU-Energieminister. Quelle: istockphoto.com/ pixelprof
© istockphoto.com/ pixelprof

Die EU-Energieminister trafen sich heute in Brüssel. Im Zentrum der Beratungen stand die Ausgestaltung der Europäischen Energieunion.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Mit der Energieunion haben wir die große Chance, Europa im Energiebereich stärker zu machen und die europäische Integration weiter voranzutreiben. Dazu gehören die Frage der Gasversorgungssicherheit aber insbesondere auch Fortschritte bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien, nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern gerade auch aus Gründen der Versorgungssicherheit. Wichtig ist, dass wir die im Oktober 2014 beschlossenen 2030-Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasen, zum Ausbau erneuerbarer Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz ernst meinen und nicht durch die Hintertür aufgeben. Dafür brauchen wir einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung der Ziele."

Daneben forderte Minister Gabriel die schnelle Einführung einer wirksamen Marktstabilitätsreserve für den EU-Emissionshandel, um ein wichtiges Signal für die Klimaverhandlungen in Paris zu setzen.

Die Energieminister berieten im Zusammenhang mit der Energieunion auch darüber, wie der grenzüberschreitende Ausbau der Strom- und Gasinfrastrukturen beschleunigt werden kann. Minister Gabriel: "Um die Vorteile des Energiebinnenmarktes voll auszunutzen, müssen wir Infrastrukturengpässe an den Grenzen beseitigen. Das leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit in den Bereichen Strom und Gas und zur Integration der erneuerbaren Energien. Darüber hinaus halte ich eine verstärkte regionale Kooperation der Mitgliedstaaten und ein schrittweises Zusammenwachsen der Märkte für den richtigen Weg."

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle 2 Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt".

weitere Informationen zum Thema