Pressemitteilung
12.12.2014

Deutschland behauptet Platz fünf im weltweiten Ranking der führenden IT-Standorte

- Staatssekretär Machnig, TNS Infratest und ZEW Mannheim stellen Monitoring Report Digitale Wirtschaft vor -

Compuer-Chips sind ein bedeutender Wirtshaftsfaktor und Teil der Digitalen Wirtschaft; Quelle: Fotolia.com/Edelweiss
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Staatssekretär Matthias Machnig hat heute gemeinsam mit TNS Infratest und ZEW Mannheim den im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erarbeiteten "Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014" vorgestellt. Danach ist Deutschland im internationalen Vergleich führender IT-Standorte mit einem guten fünften Platz gut aufgestellt und verfügt über eine starke Digitale Wirtschaft. Laut Bericht liegt die deutsche IKT-Branche mit einem Anteil von 4,7 Prozent an der gewerblichen Wertschöpfung gleichauf mit dem Automobilbau und noch vor der Traditionsbranche Maschinenbau. Im internationalen Vergleich behauptet der Standort Deutschland seinen guten fünften Platz.

Staatssekretär Machnig: "Das Monitoring liefert Daten und Fakten über den Stand der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Es hilft uns, die Stärken und Schwächen des IKT-Standortes Deutschland zu analysieren und die Auswirkungen der digitalen Technologien auf unsere gesamte Wirtschafts- und Arbeitswelt besser abschätzen zu können. So zeigt die Studie beispielsweise Nachholbedarf bei der Internationalisierung und der Exportorientierung der deutschen IKT-Unternehmen. Wenn wir uns u. a. beim Export von digitalen Gütern und Dienstleistungen verbessern, kann das neue Wachstumsimpulse auslösen und den deutschen Standort weiter nach vorne bringen."

Mit über 91.000 Unternehmen und mehr als 1 Million Erwerbstätigen stellt die IKT-Branchen einen bedeutenden Zweig der deutschen Wirtschaft dar. Auch bei den Investitionen liegt die IKT-Branche ganz vorne: 15,4 Milliarden Euro wurden im Jahr 2013 investiert, das entspricht 3,6 Prozent aller Investitionen in der gewerblichen Wirtschaft.

Neben etablierten Indikatoren wie Umsatz, Wertschöpfung und Zahl der IKT-Gründungen wurde in diesem Jahr die Rolle der IKT als Innovationstreiber für die Gesamtwirtschaft untersucht. Die Studie zeigt, dass Informations- und Kommunikationstechnologien Innovationstreiber, gerade auch für die klassischen Industrien, sind. So haben 36 Prozent der deutschen Industrieunternehmen seit Anfang 2013 IKT-basierte Innovationen eingeführt. Bei diesen stellen über alle Branchen hinweg die Software und das Internet die zentralen Komponenten im IKT-getriebenen Innovationsprozess dar.

Der Monitoring-Report Digitale Wirtschaft analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), welchen Mehrwert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich positioniert. Für den vorliegenden Monitoring-Report wurde in einer repräsentativen Unternehmensbefragung die Rolle der IKT als Innovationstreiber in der gesamten Wirtschaft untersucht.

Der "Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014" kann hier sowie unter www.tns-infratest.com/bmwi heruntergeladen werden.

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Vorstellung des Monitoring-Reports Digitale Wirtschaft 2014 am 12.12.2014

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