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Gemeinsame Pressemitteilung
3.12.2014

Bundesregierung und Verbände der Wirtschaft bringen Initiative Energieeffizienz-Netzwerke auf den Weg

Staatssekretär Rainer Baake (6. v. l.) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (9. v. l.) zusammen mit Mitgliedern der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke; Quelle: BMWi/Susanne Eriksson
Staatssekretär Rainer Baake (6. v. l.) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (9. v. l.) zusammen mit Mitgliedern der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke
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© BMWi/Susanne Eriksson

Heute haben das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesumweltministerium gemeinsam eine Vereinbarung mit Verbänden und Organisationen der Wirtschaft zur flächendeckenden Einführung von Energieeffizienz-Netzwerken (PDF: 275 KB) unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Netzwerke zu etablieren und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe zu leisten.

"Eine Kultur der Energieeffizienz lässt sich nicht durch den Gesetzgeber vorschreiben", so Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. "Deshalb setzen wir auf das freiwillige Instrument der Energieeffizienz-Netzwerke. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: mit den Netzwerken können große und hochrentable Effizienzpotentiale in Unternehmen erschlossen werden."

"Die heutige Unterzeichnung der Vereinbarung zur Initiierung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken ist ein großer Schritt für mehr Klimaschutz in der deutschen Wirtschaft" so Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. "Mit der Vereinbarung setzen wir am Tag des Kabinettsbeschlusses zum 'Aktionsprogramm Klimaschutz 2020' und zum 'Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz' eine wichtige Maßnahme sofort um."

Ein Energieeffizienz Netzwerk besteht aus 8 bis 15 Unternehmen. Jedes Unternehmen setzt sich mit Hilfe eines erfahrenen Energieberaters ein Einsparziel und unterlegt dies mit Maßnahmen. In einem moderierten und vom Energieberater begleiteten Erfahrungsaustausch im Netzwerk setzen sich dann die Unternehmen ein gemeinsames Effizienzziel für ihre Netzwerkarbeit. Ergebnisse aus einem Netzwerke-Projekt haben gezeigt, dass die teilnehmenden Unternehmen ihre Energieeffizienz nach drei bis vier Jahren im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich stärker verbessern, ihre Treibhausgasemissionen im Schnitt um 1000 Tonnen CO2 reduzieren und ihre Energieproduktivität doppelt so schnell wie der Branchendurchschnitt erhöhen konnten.

Die unterzeichnenden Verbände und Organisationen der Wirtschaft haben zugesagt, die Verbreitung von Energieeffizienz-Netzwerken bei den Unternehmen über die gesamte Laufzeit der Vereinbarung zu fördern, unter anderem auch, indem sie als Initiatoren von Netzwerken auftreten. Die Bundesregierung wird u. a. durch Informationen und Instrumente für die praktische Durchführung tatkräftig zum Erfolg der Initiative beitragen. Die Umsetzung der Vereinbarung wird durch ein jährliches Monitoring begleitet.

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle 2 Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt" des Bundeswirtschaftsministeriums.

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