Pressemitteilung
19.11.2014

Staatssekretär Beckmeyer eröffnet "Vernetzungskonferenz Elektromobilität"

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie; Quelle: BMWi/Wagenzik
Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie
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© BMWi/Wagenzik

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute die "Vernetzungskonferenz Elektromobilität" in Berlin eröffnet. Mit der Konferenz kommt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dem dringenden Anliegen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen nach, sich im Bereich der Forschung und Fortentwicklung der Elektromobilität enger auszutauschen und zu vernetzen.

Staatssekretär Beckmeyer: "Elektromobilität ist mehr als der Austausch der Antriebsenergie. Als Querschnittstechnologie führt sie Branchen zusammen, die bislang wenig miteinander verknüpft waren. Damit entsteht eine neue Wertschöpfungskette, die weit über den klassischen Fahrzeugbau hinausgeht. Der Erfolg der Elektromobilität wird letztlich davon abhängen, ob es uns gelingt, die verschiedenen Branchen eng miteinander zu vernetzen und neue Kooperationsstrukturen zwischen Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Energieversorgung, Elektro-, Chemie- und Metallindustrie, Informationstechnologien sowie Forschungseinrichtungen zu schaffen."

"Diese Veränderungen bieten insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen große wirtschaftliche Chancen", betonte Staatssekretär Beckmeyer in seiner Eröffnungsrede. "Das BMWi hat deshalb auch seine Förderung im Bereich E-Mobilität gezielt auf KMU ausgerichtet. Die BMWi-Vernetzungskonferenz Elektromobilität bietet eine gute Gelegenheit, wichtige Kontakte zu Partnerunternehmen zu knüpfen."

Staatssekretär Beckmeyer kündigte weiterhin an, dass die Ressorts in eigener fachlicher Zuständigkeit die rechtlichen Regelungen an aktuelle Entwicklungen der Elektromobilität anpassen werden. "Insbesondere der Aufbau öffentlich zugänglicher sowie privater Ladeeinrichtungen muss vorangebracht werden. Hierzu werden wir Regelungen bspw. zum sicheren und interoperablen Aufbau von Ladeeinrichtungen, zur energierechtlichen Einordnung der Ladeeinrichtungen sowie zur intelligenten Einbindung der Ladeeinrichtungen in das Energienetz auf den Weg bringen", so Staatssekretär Beckmeyer weiter.

Auf der zweitägigen Konferenz beraten rund 250 Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die anstehenden Herausforderungen im Bereich der Elektromobilität. Vier thematisch gegliederte Fachforen geben einen Überblick zu laufenden BMWi-Forschungsprojekten und ermöglichen es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, gemeinsam Fragen zu Antriebs- und Produktionstechniken, Energieversorgung, IKT oder Mobilitätskonzepten zu diskutieren. Eine große Poster-Session bietet die Gelegenheit, Forschungsergebnisse anschaulich zu präsentieren.

Einen Überblick der Inhalte der Konferenz finden Sie unter www.vernetzungskonferenz-elektromobilitaet.de.

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