Pressemitteilung
17.11.2014

Wissenschaftlicher Beirat veröffentlicht Gutachten zur Engpassbasierten Nutzerfinanzierung

Bundeswirtschaftsministerium in Berlin symbolisiert Wissenschaftlichen Beirat im BMWi; Quelle: BMWi
© BMWi

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute sein Gutachten zum Thema "Engpassbasierte Nutzerfinanzierung und Infrastrukturinvestitionen in Netzsektoren" veröffentlicht. Zentrale Frage des neuen Gutachtens ist, wie knappe Netzinfrastrukturkapazitäten künftig besser genutzt werden können. Anhand von Verkehrs-, Strom- und IKT-Netzen wird dargestellt, dass auslastungsabhängige Nutzungsentgelte dazu beitragen können, effizienter mit Engpässen in Netzinfrastrukturen umzugehen. Ein solches Engpassmanagement könne auch einen Beitrag zur Lösung des Investitionsbedarfs und seiner Finanzierung leisten.

Staatssekretär Dr. Rainer Sontowski dankte dem Wissenschaftlichen Beirat für sein Gutachten: "Leistungsfähige Infrastrukturen sind die Lebensadern der deutschen Wirtschaft. Die Schaffung eines intelligenten Regulierungsrahmens für Infrastrukturinvestitionen wirft viele, zum Teil auch gesellschaftspolitische Fragen auf, die differenzierte Antworten erfordern. Diese und andere aktuelle Fragen zur Stärkung von Infrastrukturen diskutieren wir auch im Rahmen einer BMWi-Expertenkommission. Wir begrüßen daher die lebendige Diskussion in Wissenschaft und Politik über die Schaffung eines intelligenten Investitionsrahmens in Deutschland und freuen uns, dass der unabhängige Wissenschaftliche Beirat diese wichtige Debatte aufgegriffen hat."

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Bundeswirtschaftsminister in Form von Gutachten unabhängig in Fragen der Wirtschaftspolitik und bestimmt den Gegenstand seiner Beratungen selbst.